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worden, und eben so wenig, daß Friedrich sich unversöhnlichgezeigt. Da inau Sorge getragen, auch eine Abfindung seinerzu bestimmen, so hörte er gern auf begütigende Vorschläge,»m aus dem unangenehmen Handel mit heraus zukommen,nachdem die zwei Hauptintcrcsscntcn nun doch einmal sich ver-ständigt und die wesentlichsten Punkte erledigt waren. DasUebrige that sein Bruder Ruprecht, welchem natürlich aller-meist an schleunigster Aussöhnung seines Hauses mit Rom ge-legen seyn mochte. Wirklich ward unter desselben VermittlungFrieden zwischen der Pfalz und dem neuen Erzbischof vonMainz geschlossen. Ersterem wurde die Lossprache vom Kir-chenbann und der pfandschaftlichc Besitz der Orte an derBergstraße gegen Vorbehalt der Wiederlosung, so wie eineEntschädigung für die Kriegskosten, mit einer Jahrgültc per1000 Gulden im Betrag, gegen Ablösung mir 20,000 Gul-den, endlich auch das Eigenthumsrccht auf Pscddcrshcirn, alsErsatz für die von den gefangenen Rhcingaucrn nicht bezahlteRanzion von 9000 Gulden, zugesichert, eingeräumt und derBesitz von Schaucnburg, Dosscnhcim und Handschuchsheimebenfalls gegen Wiederlosung um 20,000, Gulden bestätigt.
Auf solche Weise nahmen die beklagenswcrthcn Wirrenwegen des Erzstuhls von Mainz und die daraus hcrvorgcgangcncninnern Kriege in Tcutschland ihr Ende; Adolf befand sich amZiel seiner Wünsche, der vierte Nassau, welcher jene Würdeerlangt, aber mit Opfern, welche sie kaum mehr wünschcns-wcrth oder erfreulich machen konnten. Eine Menge schuld-loser Menschen lag erschlagen im rohen Streit; Städte undDörfer standen abgebrannt und große blühende Landstriche ver-wüstet. Der Handel von Mainz war in Ruinen; eine Schul-denlast von zwei Millionen Gulden drückte schwer auf demErzsiift; ein bedeutender Theil seines Gebietes, seiner Ein-künfte, Rechte und Herrlichkeiten waren verpfändet oder abge-treten. Nichts desto weniger war — um mit Schwarz zu re-den — der also geschlossene und von allcnj Seiten verkündigte