Frieden nun auf einmal den armen Landern, was die wie-derkehrende Sonne nach traurigen Muttertagen der Erde ist.Die abgebrannten Dörfer stiegen aus ihrem Schütte neu aufdie Fluren grünten, die Aehrcn reiften, die Früchte zeitigtenund dies alles nahm der Landmann in seine friedliche Hüttefreudig auf. Das Geräusch der Waffen floh und die Künstedes Friedens kehrten mit dem Frieden zurück."
Auch der Kaiser schenkte Dicthern von Jsenburg, als nun-mehr gehorsamem Gliede des Reichs, seine Huld uyd Gnadewieder und mit besonderer Rührung wendete sich derPabsian den versöhnten Sohn der Kirche ^). Er fand sein Be-nehmen gegen Adolf höchst löblich, des Beifalls der ganzenWelt würdig und seinem Scelcnhcilc dienlich. Alle, die davonhörten, lobten, nach Pins Versicherung, die Klugheit Diethersund ersahen in dem, was er gethan, die That eines frommen,gewissenhaften Mannes. Man mußte billig, da die Ehre des all-mächtigen Gottes und die Ehrfurcht gegen das Oberhaupt derKirche und diese lctzetrc selbst bei jenem mehr vermocht, alseitles Gepränge und mcnschlichoRücksichtcn, solche Gottseligkeitpreisen und seinen Gehorsam im Herrn segnen. Dicthcr ver-diente die Gnade des Pabsies und war jetzt mit Gott, dessenStelle dieser ohne Verdienste auf Erden vertritt, so wie mitdem Pabste selbst versöhnt, mit den Armen der Liebe und Gnadeaufgenommen und konnte künftig vom heiligen Stuhle, wel-cher seine Söhne niemals verläßt, alles Gute hoffen.
Adolf erhielt das Pallium, welches sein Vorgänger durchOtttifrio von Tricarico ihm zugestellt, erst, nachdem er für dieLosspräche Diethers noch 500 Gulden bezahlt, und so wußteder Pabst noch mit dem letzten Akte der Versöhnung eineSpekulation für seine Kasse zu verbinden. Auch Friedrich vonder Pfalz, Heinrich von Hessen und Philipp von Katzcnclln-
H Schreiben aus Neustadt vom 7. November 14LZ.»») Breve aus Rom vom tv. Janner 14«4.