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mehrere hundert Fußgänger unterstützt wurde. Aus dem rech-ten Flügel befehligten Kollen von Hering, auf dem linkenGraf Hans von Eberstein und Wilhelm von Rappcltstein.Das Haupt-Banner Friedrichs, geziert mit dem pfälzischenLöwen und den baierisehe» Rauten, trug Rhcingraf Johann,der Pfalz Erbmarschall.
Friedrich redete die Seinigcn nun an, mit den bekann-ten Worten, welche vom Herzen kamen und zum Herzen gingen,welche die alten Erinnerungen weckten und zu neuer Ruhm-liebe spornten. In dem von Lciningcn, welcher lange Zeitihm gegrollt, sagte er sanft und weich: „Emicho! du undich haben in Feindschaft gelebt und einander viel Leides ange-than: sind wir nun Freunde?" Da antwortete der Grafge^rührt: „Gnädiger Herr von der Pfalz! Ich kam hichcr mitEuch zu streiten und wage darum Leib und Leben für Euch!"Alsbald schlug Friedrich ihn zum Ritter; ihm selbst that Wi-prccht von Helmstädt dasselbe, denn also brachte es in dama-liger Icit ritterlicher Brauch bei den Großen mit sich. Nach-dem dies geschehen, wandte sich der Psalzgrafzu seinem Freundevon Mainz und beschwor ihn, doch ja sei» Leben nicht preiszu geben, sondern in Heidelberg den Ausgang der Dinge assznwarten. Aber der edle Dicthcr erwiederte rasch: „Daswolle Gott nicht! Was hier geschehen soll und geschieht, dasgeschieht um meinet- und des Stiftes zu Mainz willen. Sowill denn auch ich bei Euch leben und sterben." DaraufFriedrich: Wohl, Herr Dicthcr, ich habe mich an Euch nichtbetrogen!"
Der Pfalzgraf gab jetzt das Zeichen zur Schlacht. Zwi-schen zwölf und ein Uhr Nachmittags trafen beide Theile aufeinander; die Ritter brachen ihre Lanzen, die Flügel feuertenans ihren schwerbeholfencn Schießgewehren. Die ersten An-griffe der Verbündeten wurden von den Freunden Adolfs ta-