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pfer zurückgeschlagen. Der Muth dcr Verzweiflung war übersie gekommen, als sie den siegreichen Friedrich, welchen sie soferne gewähnt, plötzlich ihnen gegenüber ersahen. Dem Pfalz-grasen ward sein Strcitroß unter dem Leibe crtödtet, und viele,wackere Leute fielen ihm, ein Opfer ihres allzugrvßcn Ungestüms.Aber dcr pfälzische Löwe brach sich gleichwohl endlich Bahnin die Reihen seiner Gegner. Das Banner derselben warderbeutet: die Reihen gcriethen in Unordnung. Die FußgängerFriedrichs, mit langen Speeren verschen, verwirrten die Rei-terei und bewirkten endlich eine völlige Auflösung. Das ba-disch-würtembergisch-metzische Heer schickte sich zur Flucht an;diese suchte der Pfalzgraf zu wehren und cS gelang ihm nurallzu gut. Blos eine kleineZahl gewann das Weite; bei weitemdie Mehrzahl mußte sich gefangen geben. Darunter befandensich die drei Anführer selbst. Sie schmückten den Siegcrzug nachHeidelberg, dessen Schmach und Untergang sie beschlossen hat-ten und ihr Schmerz verdoppelte sich bei Anhörung der Ju-bellicder des angsibefrcitcn Volkes. In der heiligen Geist-Kirche nahm man die dem Erzbischof Dierhcr bei Pfcddcrs-heim einst abgenommenen Fahnen herunter und steckte dafürdie neuen Trophäen auf. Dem Herzog Ludwig von Baiernward alsbald von dem erfochtenen Siege Nachricht gegebenund sodann Rast gehalten. Die Fürsien von Baden undMetz aber, warteten, in ritterlicher Haft, nicht, wie Gobel-linus gelogen, in scheußlichem Kerker, die Heilung ihrerWunden, rühmlicher Zeugen ihrer persönlichen Tapferkeit, ab,und gcnoßcn fürstliche Behandlung. Nur der von Baden er-freute sich solcher in mindern: Grade, da Friedrich in ihmnicht so fast den gefangenen Mitsürstcn, als den pflichtver-gessenen Vasallen betrachtete.
Zu Mainz erregte die Botschaft von dem glänzendenSiege dcr Feinde Adolfs ungcmcssencn Jubel. Die Thürmewiderhallten von Glockengcläut, die Kirchen von Dankge-