von Anwesenheit imBaierlandc sie sorglos gemacht und crmn-thigt harte, an der Spitze von 40 gutberittcuen Leuten sich inHeidelSheim, ohnweit seiner Hauptstadt, warf, und daselbstden Marsch seiner Feinde, wiewohl unerkannt, in hitzigen Ge-fechten aufhielt. Von HeidelSheim wurde daher abgelassenund in St. Lehne und Roch, zweien Dorfern des VisthumsSpcyer, die Ankunft fernern Kricgsvolkes abgewartet. DieFürsien täuschten sich über die Zahl der Pfälzischen im Landeund glaubten mit leichter Mühe fertig zu werden.
In der Nacht auf den 15. Brachmond beschloßen sie einen küh-nen Angriff und stellten sich, siegdürstend, an die Spitze ihrerSchaaren. Bei dem Ausfluß des Neckars in den Rhein stell-ten sie die Reiterei, etwa 800 Mann stark, auf; das Fußvolkdeckten sie durch eine Wagenburg. Alsbald stand der Pfalz-graf in ihrer Nähe, nachdem er in der Gegend von HeidelS-heim und Gochsheim alle verfügbaren Streitkräfte zusammen-gezogen hatte. Im Leimen, bei Schwctziugcn, war der Haupt-sammelplatz des Heeres. Man zählte an Reitern ohngcfähr800, an Fußvolk 200 Mann. Kundschafter berichteten jetztdes Feindes Anmarsch gen Scckenheim. Blitzschnell rückteFriedrich mit der Reiterei ihm nach, durch den SchwctzingcrWald. Am Frohnhoferblickte er sie und alsbald rüstete er sichzur Schlacht.
Diethcr, Philipp und Emicho waren mittlerweile mit200 Reitern ebenfalls über Heidelberg im pfälzischen Lagereingetroffen und wurden in demselben mit großem Jubel undmit vieler Auszeichnung empfangen. Die ehrwürdige Gestaltdes viclbcdrängtcn Fürsien und unerschrockenen Kämpfers fürseine und der Nation heilige Rechte erweckte ein Gefühl hoherSichtung und mehrte neben der heldenhaften des befreundeten Herr-schers, die vorhandene Begeisterung. Der Pfalzgraf setzteden Ritter von Auscltheim zum obersten Fcldhauptmann. Invie Mitte der Schlachtordnung stellte er, weise ordnend, dieReiter, auf beide Flügel das Fußvolk, welches außerdem durch
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