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Barett mir dem Kriegshelm vertauscht, leitete die Belagerung.Aber das Glück begünstigte ihn diesmal eben so wenig, alsdas frühere mal, und er mußte, ob der hcldenmüthigcn Treueeines kleinen Hausteins staunend, mit Schimpf und Schade»den Rückzug antreten, als die Belagerten mit Macht aus denThoren fielen und ihre Feinde von allen Seiren her angrif-fen. Die Lahnstcincr rächten sich an dem Prälaten durcheinen verheerenden Einfall in das Gebiet seines Sprengels.
Adolf, nachdem er die Rheinganer zur Unterwerfungbestimmt, traf von der Lahncck aus Maasregeln, denTrotz der Lahnsiciner zu brechen; allein dieselben stellten ihmeinen nicht minder unbesiegbaren Widerstand entgegen, alsseinem Nachbar von Trier. Mit verdrossener Seele ob die-ses Unfalls, schloß er sich für einige Tage zu Eltvill ein.
Mittlerweile hatten Diethcr, Pfalz und Katzencllnbvgcnmicht gefeiert, sondern ein Heer von ohngcfähr 16,000 waffen-geübten Rittern und Knechten, sowohl zu Fuß als zu Roß undvon tüchtigen Führern befehligt, zusammen gebracht. DerName des siegreichen Friedrich allein schon war eine lockendeWerbtrommcl. Sowohl zu Lande, den Rhein entlang, alszu Schiffe, den Strom herunter, rückten sie jenseits in dasGebiet des Erzstiftes Mainz. Die Stadt selbst hatte nochnicht einen Endbcschluß gefaßt, sondern bis zu weitererGestaltung der Sachen und genauerer Kenntniß der Bedin-gungen zwischen den beiden Gegner parthcilvs sich gehalten.Ihre Neigung war jedoch mehr für Dielhcrn und einen Ver-trag mit ihm.
Unbedenklich erschienen demnach der Erzbischof, der Chur-fürst Friedrich und Graf Philipp innerhalb ihrer Mauern undunterhandelten mit dem Rathe. Dieser und die Bürgerschaftverhießen in einer Urkunde: dem von Jsenburg Treu undGehorsam bis zu völligem Austrag der Dinge; Unterstützungseiner Appellation von dem päbsilichen Urtheil an die Ent-scheidung eines allgemeinen Konziliums; ferner freien Ein-