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2 (1832)
Entstehung
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164
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fürsten und Philipp von Kalzenellenbogen zusammen; alle wa-ren persönlich erschiene»; Leiningen und Ebersiein begleitetenden Erzbischof. Das Ergebniß der Unterredung war: manwolle in der Sache nimmermehr sich trennen, sondern als ge-treue Bundesgenossen zusammenhalten; Dicthcr müsse in sei-nem Erzbisthum erhalten oder mit Gcwaltwiedcr in dasselbe einge-setzt werden. Das frühere, ebenfalls zu Hcmspach blos auf 20 Jahregeschlossene Bündniß ward nunmehr auf Lebenszeit ausgedehnt,ein eigenes gegen Adolf errichtet und unmittelbar darauf zuWeinheim besiegelt

Nicht ohne schwere Opfer hatte jedoch Dicthcr die Er-neuerung der alten Freundschaft von Friedrich, beinahe widerWille», erhalten. Er mußte dem Churfürsten die Schlosserund Städte Starkcnburg, Bcnshcim, Heppcnhcim und Mor-lcnbach nebst einer Anzahl Dörfer, jedoch gegen das Rechtder Wicdcrlosung für 100,000 Gulden, abtreten. Die Für-sten empfingen persönlich den Eid von ihren neuen Untertha-nen, welche der Erzbischof aller Pflichten gegen ihn förmlichcntbnndcn hatte. Als der Siegreiche wieder heim, in seine Re-sidenz Heidelberg gekommen, fand er einen Abgeordneten Adolfsmit frischen Vollmachten. Allein der Churfürst gab ihm Nach-richt von den Beschlüssen zu Hcmspach; und so rüstete sich dennauch Nassau zu dem bevorstehenden Kriege.

Adolf zählte bereits eine ansehnliche Streitmacht. Zu denoben angeführten Bundesgenossen waren allmahlig noch andie 15 Grafen und Ritter, ja selbst der Abt Reinhard vonFulda, gekommen. Graf Allwig von Sulz ward zum obcrstrnFeldhauptmann jenseits des Rheines bestallt.

Lahnstcin, Stadt und Schloß, Diethcrn viclgctrcu, erfuh-ren den ersten Augriff; der Erzbischof von Trier, welcher das

-) in. November.