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es Kaiser und Pabst genehmigen. Er habe Botschaft zumPfalzgrafen geschickt, mit dem Begehren, ob es ja! oder nein!seyn sollte; wo nicht, getraue er sich einen Vertrag mir demvon Nassau zu schließen. Als die Abgeordneten weiter frag-ten, was sie denn zu thun hatten? sagte er: wenn Friedrichund Philipp von Katzcncllcnbogen mir gegen Adolfen bcisic-hen, so rathe ich der Stadt, auf meine Seile zu treten, istaber dieses nicht, so kann ich auch nicht dazu rathen."
Die Abgeordneten kehrten mit diesem zweifelhaften Be-scheid, welcher jedoch Dicthcrs Entschluß, die Stadt nicht ohneNoth Gefahren auszusetzen, in das schönste Licht stellt, trau-rig zurück. Der siegreiche Friedrich ließ auch jetzt noch ver-gebens auf sich warten. Also drängte die Nothwendigkeit zumVersuche des Vergleichs. Bei einem Dorfe vhnwcit Mainztraten Bevollmächtigte beider Parthcien zusammen ; von SeiteIscuburgs: Peicr von Stein und Haus von Erlcbach; vonSeite Nassau's: Stamm von Gorz und Adolf von Vrcithart.Man kam übcrcin, verfaßte, beschwor und besiegelte eineUrkunde, deren wesentliche Bestimmungen folgende waren:
Adolf von Nassau fertigt ohne Säumen eine „trefflicheVotschaft" au den heiligen Vater nach Rom ab, welche ausallen Kräften dahin wirkt, daß Dicthcr von dem Banne los-gesprochen, von allen Beschwerungen befreit und in seine geist-lichen Rechte wieder eingesetzt wird. Dagegen leistet Dicthcrvon Jsenburg vor einem Notare und vor Zeugen, aus eigenemfreien Willen, Verzicht auf alle seine Rechte und Ansprüche,welche er hinsichtlich des Erzsiifts Mainz bisher geltend ge-macht und übergibt die crzbischöfllichc Würde zu Händen des Pab-stcs. Ebenso auch verzichtet Dicthcr auf sämmtliche Rechteund Würden, welche in weltlicher Beziehung, durch den Besitzder Chur Mainz, ihm bisher zugestanden. Als Entschädigung
' ) Am it. November ii«i.