von der einen, die Pabst-Gcwalt von der andern Seite regtendic Leidenschaft, dic Kraft und dic Verzweiflung aller tapfern,genialen und patriotischen Männer auf. Von unten her be-wegten sich gewaltige Elemente, fördernd und vorwärts trei-bend. Aber das Unglück hatte leider den geistvollsten undeigennützigsten Priester und den geistlosesten und hartnäckigstenFürsten in einer Person, ncmlich in dem Pabste Pius II. und demKaiser Friedrich UI. zusammengeführt und zu Leitern deschristlichen Gemeinwesens bestellt. Der Beiden Charakter istvon dem Geschichtschreiber des Hauses Nassau bei andern An-lässen hinlänglich geschildert worden, daher er hier in keinewcitcrn Digressioncn sich einläßt; aber er kann nicht umhin,auch diesmal den Mißbrauch eines so reichen Talents und ei-ner so großen Summe von geistigen Kräften zu beklagen,durch welchen Acncas Sylvio Piccolomini in der Sonne seinesRuhmes so unaustilgbare Flecken hinterlassen hat. Kein Er-cigniß seiner thatcnreichcn Regierung jedoch vcrunwilligt ge-gen das Andenken des Mannes, welcher in Mitte der Väterzu Basel einst so mannhaft die Rechte der Bischvffc und Kon-zilien vertheidigt und nachmals den Bannfluch gegen dieWerke seines eigenen Geistes geschlendert hat, mehr, als dasBenehmen in dem hauptsächlich durch ihn angeregten Streitezwischen Dietrich von Jsenburg und Adolf von Nassau.
Dic Vollständigkeit und Ausklärung der Sache ist einRückblick auf Dietrichs Geschichte vor allem nothwendig, umso mehr, da Adolf von Nassau in untergeordneten Verhältnis-sen noch hicbci erscheint und dic von seinem Nebenbuhler, alseinstigem, damals legitimen Herrn, ihm zugefügten Wohltha-ten bei Beurtheilung der sittlichen Gründe und Ecgcngrüudein Erwägung gezogen werden müssen.
Erzbischof Dietcrich von Mainz, welcher auf Konrad III.Johanns II. von Nassau Vorfahr, den Churhut von Mainzerhalten, stammte aus dem berühmten und durch vielfachepersönliche Verdiensten ausgezeichneten Geschlechte der Jscn-