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die Nassau'schcn Besitzungen obgedachter Linien. Nach Wall-rams Tode blieb Gcrlach allein dabei; Johann selbst machteein Testament (1414), worüber der Erzbischof von Mainzein Diplom ausstellte. Von diesem erhält er auch, untergewissen Bedingungen, die Burg Giboldchausen bei Dudesiatt.Im Jahre 1420 starb er.
Der sechste Sohn Adolfs I. und Margarethens Wal-ram, der, wie wir kaum bemerkt, von Vielen mit Gcrlachverwechselt, oder mit ihm zu einer Person verschmolzen, isteine anziehende Erscheinung in der Geschichte der Dynastien.Man legt ihm zwei Gemahlinnen bei, eine Gräfin Rciffcr-scheid, worüber jedoch noch kritische Zweifel obwalten und eineGrafin Bcrtha von Westcrburg. Mit dieser soll im Jahr1374 das Bcilagcr vollzogen worden seyn. Das Schloß Wall-rabcusiein, ohnfern Jdstcin, und die Lowcngcscllschaft preisenihn ihrem Gründer. Seiner ist bei den Begebenheiten undSchicksalen anderer Glieder des Geschlechts Erwähnung ge-than"). Den Vergleich mit dem nachmaligen Prälaten Jo-hann, seinem Bruder, wegen der halben Burg Nassau undder Adolfseck, haben wir früher angeführt; der ErzbischofAdolf und sein Oheim Ruprecht waren damals die Vermitt-ler. Man liest auch von einem fernern Vergleich zwischenihm und seinem Vetter, Philipp zuNassau-Wcilburg einerseitsund Dicther zu Katzcnellenbogen und seiner Gemahlin Anna(früher mit Ruprecht zu Nassau in Sonncnbcrg vcrchlicht)anderseits, (1391); der Streit betraf alte rückständige Forde-rungen. Graf Heinrich von Spanheim und Herr Reinhard
P Ueber die Organisation des Löwler vergl. in SchannatsSammlungen alter historischer Schriften und Dokumente vieleEinzelnheiten.