von Westcrburg waren die Vermittler gewesen. Zwei Jahredarauf starb er. Seine Hülle ruht in der Stadlkirchc zu Jd-stcin. Friedrich uud Walram (II.) starben in derBlüthe ihres Alters und von ihnen übrigt fast nichts Urkund-liches oder ganz Unerhebliches mehr.
Unter den Töchtern war Agnes die älteste und mit ei-nem Grafen von Wittgenstcin oder Eppcnsiein vermählt.Margaretha und Anna starben als Acbtissinncn zu Kla-renthal. Elisabeth reichte dem Grafen Diethcr zu Katzcn-cllenbogcn die Hand; Adelheid dagegen einem Grafen Ul-rich von Hanau, wahrscheinlich dem fünften dieses Namens;Katharina Herrn Reinhard zu Westcrburg; Rodarcdadem Grafen Jans zu Wcrtheim; Johanna dem GrafenHeinrich von Waldcck; endlich Katharina (II.) angeblich,einem Grafen Friedrich von Katzencllcnbogcn. Doch erschwertdie lückenvolle Genealogie dieses Hauses den vollständigen Be-weis hiefür.
Noch sind nunmehr auch Graf Walrams zu Nas-sau-Wiesbaden Kinder nachzuholen. Wir führen da-her Adolf (II.) und Heinri ch, so wie eine Tochter M a r-garethe an. Jener war im Jahr 1386 geboren. Ervermählte sich im Jahr 1513 (nach Andern 1515) mit Mar-garethen, der Tochter Markgraf Bernhards zu Baden. DieWittums-Urkunde ward von Philipp zu Nassau-Saar-brücken mit unterzeichnet und von König Sigismund bestä-tigt (1518). Schon im Jahr 1515 hatte er die Regie-rung seines Landes übernommen, und ebenso bald daraufdie Hälfte der Vcrlasscnschaft Graf Ruprechts, in welche ersich mit Philipp zu Nassau - Saarbrücken theilen mußte.Auch er widmete sich allerlei Kriegs- uud Staats-Diensten,mit Auszeichnung und Ruhm.
Noch ritterlicherer Natur war Heinrich, mit Anna