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welcher ebenfalls ein Sohn Adolfs I. von Nassau-Wiesbaden gcwc-scn,imJahr 1412, am Tage Simon und Judä, jenen Johann,SohnAdolfs von Nassau, Vogt in Jächeburg, zu seinem Befehlsha-ber über Rustenbcrg, spater zum Provisor von Erfurt, und endlich(1416) zum Generalbevollmächtigten in Hessen ernannt haben.Eben so findet sich, daß der Prälat zu diesem Bruder, welchem erin der Regel nur seinen ,,licbcn Heimlichen" nannte,eine besondere Zärtlichkeit und ein unbedingtes Vertrauen ge-tragen. Daraus schließt der gelehrte Diplomatar nicht ohneeinigermaßen einleuchtende Gründe; dieser zwcitcJohann dürftewohl ein außerhalb der Ehe erzeugter Sohn des Grafen Adolfgewesen seyn"). Auch Reinhard scheint damit einverstan-den; allein Hagclgans hegt dennoch Zweifel dagegen undversucht die Lösung des Räthsels auf eine andre Art. Graf Adolflebte, wie sowohl die Grabschrift, als die Urkunden darthun, in ei-ner fruchtbaren und langen Ehe, und erzeugte neun Sohneund viele Töchter, so daß es keines großen Erstaunens bedarf,wenn drei der erstem einen und denselben Namen geführt.Der mittlere dieser drei Johannes, mochte später ebenfalls zuJahren gekommen und etwa ein Jahr älter, als der drittedesselben Namens (später in Mainz Erzbischof), gewesen sevn.Dieser Umstand hinderte ihn nicht, in Diensten des Prälatenzu stehen. Aller Grund fällt demnach weg, daß der Vatereinen natürlichen Sohn mit einer Konkubine erzeugt und die-ser es gewagt, das vollständige Nassau'sche Wappen zu führen,wie jener Adolfs Sohn, wirklich gethan hat.
Hagclgans nimmt hieraus als die bei weitem wahrschein-lichste Meinung an: Johann Adolfs Sohn sey der zweitedieses Namens und wohl ein Zwilling mit Erzbischof Adolf
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