Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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von Veldcnz, andere eine von Randcrode. Erstere Annahmeist die wahrscheinlichere. Gerlach erscheint meist in Verbindungmit seinem Vater; doch bietet das Leben Beider geschichtlicheMomente von allgemeiner Wichtigkeit nicht dar, son-dern beschränkt sich ans den Einfluß untergeordneter Dyna-stien auf die damaligen Schicksale benachbarter Länder, aufKriegsvcrrichtungen und Verbindungen mit Gleichgesinntenund Gleichgestimmte» in den damals bestehenden und täglichsich mehrenden Rittervcreincn. Nach des Vaters Tode, vomJahre 1370 an, verwaltete Gcrlach die ererbten Herrschaftennoch einige Zeit hindurch gemeinsam mit seinem Bruder Wal-ram. Im Jahr 138L wird er in Urkunden nicht mehr gelesen und somit ist anzunehmen, daß er bereits damals gestor-ben war. Gewöhnlich erscheinen Walram und Johann zu-sammen angeführt, so daß mehrere Gcschlcchtsbcschreiber erster»und Gcrlach für eine und dieselbe Person anzunehmen ver-führt wurden, was jedoch den urkundlichen Nachrichten wi-derstreitet. Friedrich nahm das Priestcrgcwand und lebtezu Mainz als Domherr am Erzstiftc. Sein Tod erfolgtenicht lange nach demjenigen seines Vaters.

Johann (der Acltere) prangt in der Grabschrift als er-wachsene Person; doch muß er unvcrmählt und vor dem Va-ter gestorben seyn, indem sonst der jüngere Bruder Walrabnicht von Gcrlach zur Regierung gezogen und jenem würdevorgezogen worden seyn.

Nach ihm erscheint nunmehr ein zweiter Johann, welcherdie Genealogen sehr verwirrt, da auch noch ein dritter, derErzbischof von Mainz, nachfolgt. Auf dem Epitaphium istauch er mit einem Bart abgebildet. In Urkunden und beiBeschreiben, jener Zeit findet sich ganz bestimmt allerlei voneinem Grafen Johann, Sohn Adolfs, welcher die Stelle einesLandvogtes im Eichsfelde begleitet; zugleich wird von Guden,der diese Nachricht mittheilt, aus einem gleichzeitigen Schrift-steller bemerkt, daß der (nachgesolgte) Erzbischof Johann,