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den Sichcrhcitsctd und dcn Punkt wegen Ausweisung derFremden in's Reine zu bringen. Der Eid wurde völlig ge-leistet, jedoch mit dem Vorbehalt, daß er dcn übrigen Chur-fürsten ebenfalls geschworen werden könne.
Die Frage wegen der Fremden behielt der Rath einerbesondern Entscheidung des sämmtlichen Chur-Kollcgiums vor.Und nun kam Zohann ohne ferneres Bedenken, zu Schiffe,wiewohl mit nicht größerem Gefolge als von 150 Personen,und zwar noch am Abende des Fronleichnamstagcs, an. Erhatte bei dieser Bescheidenheit eine besondere Absicht, wie manbald entnehmen wird. Der Churfürst von Trier dagegen la-gerte sich auf dem Felde vor Frankfurt, des Königes Sigis-inund harrend. Der von Mainz inzwischen stellte listig andcn Magistrat das Begehren, daß auch Herzog Stephan vonBarern-Jngolstadt, in der Eigenschaft als Senior der pfäl-zisch-baierischen Dynastie, in die Stadt eingelassen werdenmöchte; dieses Fürsten wollte er ncmlich im schlimmsten Fall, alsVertreters der pfälzischen Churstimme, gebrauchen. Trier, wel-chem dieses bedenkliche Ansinnen alsbald übcrbracht worden,sträubte sich sehr gegen dic Vcrwilligung, verweigerte dem Her-zog Stephan beharrlich die Anerkennung als Wahlfürst, undgab dem Rathe die daraus möglicherweise hervorgehenden Ge-fahren zu erkennen. Des Erzbischofs Vertraute suchten ver-gebens diesen letztem zu ihrem Willen durch die Vorstellungzu stimmen: daß der Herzog von Baiern keine Chur, desReiches wegen, anspreche, und daß ihn mit 10 — 12 Pferdenaufzunehmen, keine Gefahr bringen könne; übcrdicß befändensich wohl mehr Fremde in der Stadt, als ihr Herr Leute beisich habe, was offenbar dem Sichcrheits-Eid widerstreite, undunter solchen Umständen es dem Churfürsten unmöglich mache,in Frankfurt zu bleiben: der Rath berief sich auf das so eben,bei Anlaß des Herzogs von Berg gegebenen Beispiel "), auf
") Diesem waren die Thore beharrlich verschlossen worden.