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2 (1832)
Entstehung
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Stcrnfels. Als Vormund dcr Grafschaft Hau au bcfttzte erauch die festen Plätze derselben, Hanau und Babcnhausen.

Der Landgraf und seine Verbündeten waren inzwischenan dcr Spitze ansehnlicher Kricgsschaarcn bis in die Gegendvon Bischosshcim gerückt und hatten Hciligcnstadt, wiewohlfruchtlos, belagert. Ein Treffen, welches sie mit den Erzbi-schbflichen wagten, fiel noch schlechter aus; diese bewiesen denstandhaftesten Muth. Die Fürsten wurden, trotz neuer Bun-desgenossen wie Eleve und Colu, ihrer Anstrengungen müde undder Streit führte sich lässiger fort. Von dem Pabstc Boni-facius IX. erhielt Johann mit leichter Mühe für Unbilden, dieer der hessischen Clerisei zugefügt, Verzeihung. Pabst undKaiser fürchteten, ehrten und brauchten gleich sehr seinen Ver-stand, und er konnte mit dcr Charakterlosigkeit seiner Zeit langefortspiclcn, ehe sie zur Abwchrung des Ucbcrmuthcs inAeußerung seiner geistigen Kräfte sich cutschloß. Dcr frommeHermann mit aller Gelehrsamkeit und Tapferkeit war demsel-ben nicht gewachsen, da er diplomatische Feinheit nicht mitzu den Künsten dcr Regierung rechnete.

Endlich kam dcr längst gewünschte Frieden zu Stande,merkwürdig genug durch denselben Heinrich von Waldeck, wel-cher als Mitthäter dcr Handlung an Herzog Friedrich dieFehde veranlaßt, und Graf Adolf von Nassau-Dillcnburg ver-mittelt. Er enthielt folgende Hauptartikcl: Die bei Bischoss-hcim gefangenen Meißner werden um ein Loscgcld von 4000Gulden auf freien Fuß gestellt. Alles Eingenommene wirdfreigegeben. Erzbischof Johann bcgicbt sich dcr Hälfte vonEschwcge und Sontra, und ebenso jener von Allcrbcrg, demSchlosse, zu Gunsten Hessens; ebenso verpflichtet er sich, Her-zog Otto dem Jüngern, Sohne des Quadcn, von Braun-schweig, seinen Antheil au dem Schoncnbcrg, Landgraf Her-mann aber den an der Zapfcnburg zurückzustellen. Der strci-

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