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lcn dcr Landesvcrwaltung, die gehässige Zurückbchaltung derStädte Eschwegc und Sontra, welche Hermann doch an dasErzstift abgetreten und so viel anders mehr, mit lebhaften Far-ben. Der König prüfte für und wider. Die meisten Be-schwerden des Prälaten fand er gegründet; die wegen dcrGetreideausfuhr verwarf er, und die geistlichen Gerichte be-treffend, hielt er dafür, daß sie besser hätten bestellt und dieVerträge mit der Landgrafschaft genauer beobachtet werdenkönnen ").
Die Sühne von Hcrsfeld war jedoch so gut als umsonstdurch Ruprecht gestiftet worden; keinem Theile schien es mitdem Frieden Ernst. Unmittelbar nach den gepflogenen Unter-handlungen, ja noch während ihrer Dauer schädigte dcr Erz-bischof Beilsicin und hetzte wider Hessen den Bischof von Eich-städt, die Burggrafen von Nürnberg und die Grafen vonOct-tingen auf. Zum Kampfe neu sich rüstend, weil er des Kö-nigs auf den schlimmsten Fall hin sicher war, zog er in'sEichsfcld, setzte Duderstadt und mehrere Plätze an dcr Wcrrain wehrhaften Stand, und sandte sogar, um seinen Gegnernja recht wehe zu thun, den berüchtigten Falkcnbcrg als Schirm-vogt nach dcr Abtei Fulda, mit dcr Verbindlichkeit, eine BandeGeharnischter zu seinem Dienste bereit zu halten. Dies Be-nehmen steigerte den nur mühsam gedämpften Ingrimm dcrHerzoge, des Landgrafen und ihrer Freunde auf's Neue und siesagten sämmtlich Johann in bittern Worten ab. DcrErzbischvf lachte aber ihrer Drohungen und traf alle Anstal-ten, sie nachdrücklich zu empfangen. Verschiedene Edle vonGewicht und erprobter Tapferkeit gelobten ihm ihren Beistandwie die Bodcnhauscn, die Bibra, die Wangcnhcim, die von dcrTann und Hauna; die Mansfcld und Hohcnsicin zum min-desten Unparthcisamkeit und die Ocffnung von Carben und
Februar 140Z.