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lcn über die Fortdauer eines unnützen Krieges zu erkennen ga-ben. Dieser Krieg sey um so schädlicher, als er, der König,der Dienste des Churfürsten dadurch beraubt werde, deren er, inSachen des Reichs, dermal mehr als bedürfe. Ruprecht drangnachdrücklich auf einen Stillstand der verbündeten Fürsten mitJohann und auf cinc Tagfahrr entweder nach Bamberg, Würz-burg oder Nürnberg. Je nachdem die Fürsten sich für den einen oderandern Ort ausgesprochen, werde die Ladung dahin geschehen.Im Vcrwcigerungsfall drohte der König vermittelst oberrich-tcrlichcr Machtvollkommenheit ihren Handel mit Johann fürsich selbst unwiderruflich zu entscheiden, und zwar mit destomehr Fug, als der Churfürst und Erzbischof schon früher (aufdem mainzischcn Fürstcntagc) hinsichtlich der verdrießlichen undbeschwerlichen Angelegenheit auf ihn, den König, kompromit-tirt habe. So der Spruch aber einmal gefallt worden, werdevon Seite der Majestät dem Kampfe nicht länger gleichgültigzugesehen, sondern derselbe künftig Ihre eigene Sache werden.Der Landgraf und die Herzoge wurden zum Schlüsse auchnoch an den Umstand erinnert, daß sie selbst ebenfalls einigeZeit zuvor des Königs Obcrschiedsrichtcramt angerufen hätten.
Solchen Gründen wichen zuletzt die Fürsten, trotz derinnern Abneigung vor jeder Sühne mit dem Nassauer. ImKloster Hersfcld hatte eine Zusammenkunft Statt. Ruprechtselbst war mit eingetroffen; der Landgraf, die Herzoge, dieGrafen von Hcnncbcrg, Zicgcnhain und Waldcck sahen sichsämmtlich von Angesicht. Der Erzbischof Johann allein fehlte.Auch ein Ritter der Vchme, von gewaltigem Aussehen, Si-mon von Wallcnstcin, Hauptmann der Stadt Hersfcld, befandsich unter den Gästen. Die Sühne, welche der König hierstiftete, war jedoch nur vorläufig; zu Nürnberg, wohin erunmittelbar abging, ward das Urtheil gegen die Mörder Her-zog Friedrichs gefällt. Es lautete also: Die Ritter von Hcr-tingshausen und Falkcnbcrg stiften der Seele des Herzogs eineewige Messe und einen Altar zu Fritzlar; sie geloben mit einem
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