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3 (1833)
Entstehung
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der über ein Jahrhundert hinaus sich dehnte und zu denvielen Lcbcndigbegrabcncn des Rcichskammcrgcrichtcs gehört^).

Von untergeordnetem Interesse waren die Zollvcrhältnissezu Ehrcnfels; ein Vergleich mit dem Herzoge Johann zuCstivc, dem die Zölle abgetreten wurden, schlichtete die vorüber-gehenden Mißverständnisse. Die Herrschaften Kcrpcn undLoinmcrshcim im Jülich'schcn gingen in der Gcldnoth wegendes Katzcncllenbogcn'schcn Crbsircitcs verloren, kamen an denAnitmann von Wanden, Arnold zu Siegen, für eine erhalteneRundsummc, von diesem an das Hans Oestreich-Burgundzurück und in der Folge an den Grafen von Schacsbcrg, inder Eigenschaft als Rcichsgrafschaft. Bedeutende Rhein- undBinnenzölle zu Königsdorf und Bonn wurden von Chur-Kol»,das sie verpfändet hatte, wieder eingelöst, gegen Belastung desPfandschillings an Graf Wilhelm; das noch übrige Vierteldaram blieb jedoch Wilhelm von Oranicn, laut einer Vcrschrci-bumz seines Vaters

Die Verhältnisse des Hauses zu Kaiser und Reich betref-fend,, kann in Wahrheit behauptet werden, daß wenige Rcichs-stände, welche in Linien zertheilt waren, so einträchtig ihregegenseitigen Verpflichtungen geregelt und erfüllt. Die Zuzügeund Summen zu den Türkcnkricgcn zwangen namentlich dasHaus Dillenburg, und darin besonders Wilhelm den Reichen,oft zu harten Opfern. Höchst empfindlich waren die Einbußenbei der verunglückten Belagerung von Raab. Nicht minderdrückten die sogenannten Kammcrzicler, Beiträge zu Bestrei-tung der Untcrhaltskostcn des Rcichskammcrgcrichtcs. DerGraf weigerte sich erst in der Folge allzu unvcrhältnißmäßi-gcr Leistungen und beharrte aus seinem Widerstände, trotz derAnstrengungen des Rcichsfiskalcs gegen ihn. Seine Untertha-nen mußten, damit nur das Billige abgetragen werden konnte.

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