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mit Engelbrecht von Nassau sie von Mons nach Gent ge-leitete.
Louis besaß große Rechte auf mehrere schone Landstrichein der Provence und in der Grafschaft Avignvu; sie rührtenvon Substitutionen in den Letztwilleu seiner mütterlichen Vor-fahren her, welche auf seine Person übergegangen. Damalswar Konig Ludwig von Neapel und Jerusalem, aus demHause Anjon, Graf der Provence, Vor ihm brachte der Prinzseine Klage über die Zerstückelung seiner Herrschaften undGebiete au, und bewies besonders gründlicher Weise seine An-sprüche auf die Schlosser und Barouieen von Baur nebst Au-gchorde, und eben so auf mehrere andere feste und offenePlatze. Alir von Baur, Gräfin von Avcliu, hatte in ihremTestamente den Herzog Wilhelm von Audricn zum Erbeneingesetzt, Ican Autoine von Tareut jedoch seinen BruderGabriel, und nach ihrem und ihrer männlichen Sprossen Hiu-scheid, Louis von Chalons subsiituirt. Allein der Herzog Wil-helm, welcher damals in Italien sich aufhielt, mochte nicht zumBesitze von Aliocns Verlassenschaft gelangen, sondern KönigLudwig zog dieselbe ein und behauptete ihren Besitz. Nacheiniger Zeit verglich sich Louis mit dem rechtmäßigen Erbenund erhielt alle die streitigen Gebiete gegen eine Aversalsummeabgetreten. Darauf ward mit dem Könige unterhandelt, wcl«eher der Billigkeit Gehör schenkte und die Erbschaft demPrinzen zusprechen ließ. Nur die unaufhörlichen Kriege hin-derten diesen an der Besitzergreifung. Noch größere Schwie-rigkeiten hatte er wegen Brantouls, Plesian und Thor zubestehen.
Nach diesen Vorfällen gerieth er, ebenfalls über Güterund Besitzungen in der Dauphins, mit Karl VII. in Fehde,und er machte den königlichen Truppen viel zu schaffen, bis derHerr von Comminge, Mathicu de Foir, vermittelte.- AlleinKarl war ein noch schlechterer Freund als Feind. Er brachden Vertrag bald wieder, überfiel den Prinzen, nahm Cvlom-