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3 (1833)
Entstehung
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suche abstand. Des einen Tages hatte der Brand in mehre»rcn Quartieren so sehr zugenommen, daß die ganze StadtGefahr lief, durch denselben verzehrt zu werden; als zu allemGlucke ein heftiger Regen fiel und so unaufhörlich sich fort-setzte, daß beide Parthcicn darüber, wie über ein Mirakel,gleich sehr staunten.

Der Marschall war gleich anfänglich von der Abficht derFeinde, in Betreff der Mine, in Kenntniß gesetzt worden;doch wußte er lange nicht die Stelle ausfindig zu machen,wo dieselbe angebracht werden sollte. Um hierüber in's Klarezu kommen, beorderte er den Kapitän Damietc, durch einefalsche Pforte des Schlosses mit einem kleinen, aber beherztenHaufen zur Nachtzeit auszufallen. Durch die eröffneten Lauf-gräben der Kaiserlichen auf die Spur der Minircr geleitet,bemerkten sie endlich dieselben in der Richtung des großenThurmes, überfielen sie, tvdtcten ihrer eine Zahl und machtenmehrere gefangen Ein Herr von Noyelle, welcher die ganzeArbeit geleitet, befand sich mit darunter. Von ihm und seinenGenossen erfuhr der Marschall das Nähere, was er wissenwollte.

Den meisten Kummer verursachte der Besatzung nunmehrihr geringer Vorrath an Pulver; wie sollte mit dem nochvorhandenen ein dritter Sturm abgewehrt werden können?Aber auch hiefür hatte der Herr von der Mark Rath zu schaf-fen gewußt. Schon einige Tage zuvor war auf seine Veran-staltung ein beherzter Söldner, angefeuert durch glänzendeVersprechen, an einem Seile die Mauer heruntergcklcttcrt, unddurch die Moräste, unbemerkt von den Kaiserlichen, glücklichauf die Straße nach Hamm gekommen, woselbst die Herzogevon Vendümc und Guise sich befanden. Diesen sollte er dieNoth Pcroune's vorstellen und um Zuzug uud Kriegsbcdarfbitten. Guise übernahm es, das Begehrte nach der bedräng-ten Stadt zu bringen. Er wählte vierhundert Arkebusierevon erprobtem Muthe aus, bclud jeden mit einem Sacke von

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