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3 (1833)
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kommen und als ein kostbarer Familicnschatz sorgfältig aufbe-wahrt worden ").

Das Jahr 1551 rief den Grafen zu neuer Thätigkeit,zumal in den Niederlanden, wo der Tod Margarethens, derbisherigen Ober-Statthaltcrin, eine fühlbare Lücke in der Leitungder öffentlichen Geschäfte gelassen hatte. Die Prinzessin selbsthatte ihn zum Vollzieher ihres Testaments ernannt und da-durch den letzten Beweis ihrer Achtung ihm gegeben.

Auch auf dem Rcgcnsburgcr Reichstage von 1552 erschienHeinrich an des Kaisers Seite und wirkte von da aus eifrig zuErhaltung des alten Glaubens mit In Ende des Jah-res war er bereits wieder in den Niederlanden und übernahm(theilwcise) die Statthalterschaft derselben im Namen seinesSohnes Renatus "«I.

Als Brautbewcrbcr hatte er nicht nur bei den Unter-handlungen wegen Rcnsie von Valois, wie wir früher erzähl-ten, figurirt, sondern auch zum zweitenmal, im Jahr 1519,bei Anlaß des beabsichtigten Ehcbündnisscs zwischen HerzogJohann Friedrich zu Sachsen und der Prinzessin Katharina,Karls Schwester, eine thätige Rolle gespielt, ohne daß das Ergeb,niß günstiger, als früher, sich gezeigt hatte ff). Natürlich trugenganz andere Dinge daran Schuld, und so verschlug es Nas-sau wenig, so daß er zum drittenmal bei einer, wirklich je-doch zu Stande gekommenen, Vermählung zwischen Pfalzgraf

") Arnvldi II. 22g. Im Jahr izgz befand er sich noch zuBreda. Sehr zu wünschen wäre, daß der Briefwechsel, welcherüber diese Sache zwischen Churfürst Friedrich von der Pfalzund dem Prinzen Wilhelm von Oranien geführt ward, undvon welchem Arnolds blos eine Notiz gibt, in irgend einemhistorischen Archive gedruckt erschiene.

Man vergl. z. B. nur sein Schreiben an den Rath von Hil-desheim <1.6. 20. August.

»«) Arnoldi's Gesch. der O. N. L. II-1) Der Briefwechsel darüber in Arnoldi's Denkwürdigkeiten-

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