Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
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ruhen, seinen Antheil an der Grafschaft Katzcnellenbogcn, be-bereits vorausgesehener Achts-Erklärung jenes Fürsten, zusichern. Er erwirkte deßhalb bei dem Kaiser Mandate zu sei-nen Gunsten. Uebrigcns beschwerte er sich sehr über den Bru-der, Graf Wilhelm, daß er so nachläßig und unvollständigvon den „Läuften" in Teutschland ihm Kenntniß gebe ").

Bei den Unterhandlungen mit Hermann von Wicd, Erz-bischof zu Köln für Abtretung des Churstiftcs oder Annahmeeines Koavjntors spielte Heinrich eine thätige Rolle. Er suchteden Kaiser günstig zu stimmen, und durch seine Verbindungenmit dem Domprobst zu Köln und dem Probste zu Waldkirchden Churfürsten für einen seiner Vettern, Adolf von Schanm-burg, Sohn Iosts von Holstein - Schanmburg und Maria'svon Nassau, zu gewinnen, was ihm später auch wirklich ge-lang

Landgraf Philipp von Hessen beschäftigte ihn nach diesemnoch oft. Katzcncllcnbogen war der Apfel bittern Zwistes.Die religiösen Irrungen kamen Heinrich dabei gut zu statten,wäre der Kaiser auch nicht ohncdicß sein mächtiger Freundgewesen. Der Graf von Nassau vergaß die Förderung derInteressen seines Hauses keinen Augenblick

In den ersten Tagen des Junins 1S29 war es, daß erzu Barcellona mit dem Kaiser und seinem Gefolge zu demZuge nach Italien sich einschiffte. Er freute sich sehr derendlichen Orts-Verändcrung, da Spanien nicht nur ans oben-angcdcntctcn, sondern auch aus vielen andern Gründen immermehr ihm zur Last geworden. Die teutschen und die nicderländi-

„So vil sich solicher Zeitung wohl schreiben laßt"in dem Briefe aus Madrid vom iz. April 1528.

heißt es

15. Juni 1523 , (bei Arnoldi

»») Brief aus Mouzon 6.6.i- a. W.)

Die Briefe aus Madrid vom Jahr 1528 geben allerlei Auf-schlüsse hierüber.