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Angriffsplane gewonnen hätten, sie allcitthalbcn in offeneSchlacht locke.
Mit Unmuth und die nachmaligen Ergebnisse ahnend,wich er der Mehrheit der Stimmen im Kricgsrath. Der Zuggegen Mcziercs ward angetreten.
Im Kricgsrathc des Königs zu Paris waren bei der Frage:was unter so mißlichen Umständen das Geeignetste, bereits diemeisten Stimmen dahin gegangen, daß man das wichtige Me-zieres, um nicht etwa durch seinen Besitz dem Feinde einenbedeutenden Hauptpunkt damit in die Hände zu spielen, ver-brennen, und die Gegend um dasselbe rings verwüsten müsse;auf solche Weise würde des Kaisers Heer unfehlbar durch Hun-ger zu Grunde gehen. Schon neigte sich selbst der König zudieser harten Maasregcl; als Bayard aufstand, der Ritterohne Furcht und Tadel, welcher bei allen Anlässen, woes die Vertheidigung seines Vaterlands oder den Ruhm fran-zösischer Waffen betraf, stets ein gewichtiges Wort im Ratheder Hccrcsfürstcn führte. Dieser widersetzte sich aus allen Kräf-ten der Ausführung eines so blutigen Schrittes und sprach:„Sire! es gibt keinen Platz, der schwach ist, wenn tapfereMänner ihn vertheidigen. Ich selbst will in Mczibrcs micheinschließen; für das Gelingen meiner Sache bürge ich." Allesklatschte dem Helden Beifall zu, und viele tapfere junge Degenaus den edelsten Häusern wetteiferten untereinander, seinemBeispiele zu folgen. Diese Frcischaar langte gerade noch zurrechten Zeit in Mczieres an, um den Ausbruch der höchstenVerzweiflung bei den Einwohnern zu hemmen. Zwar schienwenige Hoffnnng vorhanden, den Platz auch nur einige Zeitbehaupten zu können, aber Bayard traf in Kurzem seineAnstalten so kräftig und weise, daß ein neuer Geist auch untereinem großen Theile der Bürger sichtbar wurde, und sie getrostdem Kommenden entgegen sahen.
Schon nach zwei Tagen erblickten sie die Schaaren derKaiserlichen in zwei großen Abtheilungen heranrücken. An der