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dern die Absicht gehabt hatte, den wichtigen Ort zn schone»und Besatzung einzulegen.
Sofort brach man mit dem Lager auf und machte beiDonzy,drei Stunden von Scdan, nicht weit vom Ausfluß des Ba-ches Chicr in die Maas, Halt. Beim Eingänge des Dorfesließ Heinrich eine Brücke schlagen. Der Marschall von Fleu-rangcs, durch die Hiobspost von Bouillon aufgeschreckt, kamin größter Eile von Rhcims, woselbst er um diese Zeit sichaufgehalten, zum Schirme Scdans herbei. Seine Vasallenerschienen alsbald mit neuen Rotten tüchtigen Kricgsvolkcs.Mann traf alle Anstalten zu kräftiger Vertheidigung undzeigte in verschiedenen kleinen Scharmützeln Nassau, daß derMuth den Märkischen noch nicht ausgegangen. Die Nachrich-ten jedoch, welche Flcurangcs vom Könige erhalten, bestimm-ten ihn eiligst, nach dem Hoflagcr zu reiten ").
Als Robert nun dergestalt sein Fürstcnthum verwüstet, undvon Frankreichs Politik sich aufgeopfert sah, beschloß er, seinemSchicksal zu weichen. Er demüthigte sein trotziges Herz, undflehte um einen Waffenstillstand, von wenigstens 3 Wochen, au.Kaum mochte er ihn erhalten; nur Sickingcns, des altenFreundes, beredte Fürsprache bewirkte die Gewährung seines Ge-suches. Mittlerweile verstärkte sich des Kaisers Armee mit je-dem Tage, und die bisher erhaltenen Besten wurden zur Ucbcr-gabe genöthigt. Das Haus der Marks, noch vor Kurzem ansder höchsten Stufe des Glückes, war seinem Ruin jetzt nahe.Die Teutschen standen drohend an Frankreichs Grenzen.
Mit Unruhe harte König Franz diese Fortschritte des kaiser-lichen Erckutionshccrcs mit angesehen, und er ahnetc mit RechtGefahr für sein eigenes Reich. Der Zug wider Bouillon schienihm nichts geringeres, als eine Einleitung zum unmittelbarenAngriff Frankreichs. Da er in Bezug auf den Kaiser, der nämli-chen verborgenen Absicht sich bewußt war, so täuschte ihn sein
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