Stellung darbot. Allein der Zufall hatte eS gewollt, daßdie Leute im Schlosse, die gleich zu Anfang des Kampfesihre Familien nach der Stadt gebracht, dieselben gerade indem Augenblicke besuchten, wo die Kaiserlichen im Anzügewaren. Heinrich der dieß erfahren, sandte 7—800 Namurcrzu Fuß und zu Pferd aus, welche ein Abcnthcucr bestehensollten. Diese forderten die Feinde plötzlich mit ungeheuremGeschrei heraus, strömten aber, als solche auf den Heimwegsich begaben, mit derselben zugleich in das Schloß hinein undbemächtigten sich bis auf einen kleinen Fclsenpunkt, den derBefehlshaber vertheidigte, aller übrigen Werke.
Der Graf eilte rasch seiner Vorhut nach und ließ jenenPunkt mit Geschütz bestrcichcn. Der Kapitän jedoch, seine Lagebegreifend, ergab sich, gleich der übrigen Besatzung, unter derBedingung, daß man ihm das Leben schenke. Ein Edelmannvom Hausstaate des Kaisers verbürgte ihm solches; alleinHeinrich über jenen Offizier, der vielleicht ein Ucbcrläufcr oderdurch frühere Vergehen ihm bekannt war, nahm darauf keineRücksicht, sondern ließ ihn hinrichten Auch die Burgund die Stadt Bouillon gingen, nachdem man beide zuvorgeplündert, in Flammen auf zum großen Vcrdrusse Heinrichs,welcher hierzu dem Grafen Fclir keinen Befehl ertheilt, son-
H Wenn man dem Marquis unbedingt glauben darf, so ließHeinrich in diesem Kriege über tg,ono Meuschen hängen, wennnicht der Ausdruck! klt les zienUericz, gue list llUro ators Man-
«ieur <le ke-l-isau c>nt aouslhz <!> vie ä <Zix mille hmnmes znns
lez pcnsu5 gu'vn !> ivpenUn — also zu verstehen ist,
daß die bei obigem und bei anderem Anlaß bezeigte Strenge,noch größere Erbitterung erregte und zu »och größerem gegen-seitigen Blutvergießen beitrug. Der ganze Feldzng überhaupthatte, da mau die Frechheit eines Dynasten von Marks Rangeden Kaiser zu bekriegen und den Abfall eines ehemaligen sehreifrigen Vasallen, so wie den plötzlichen Zriedensbruch nicht ge-nugsam bestrafen zu können glaubte, einen überaus grausamenCharakter.
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