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Slcy den selbst, sodann das Haus und die Herrlichkeit Winter,bürg; dahsti die Grafschaft Kcrpcn und Lommcrshcim, imJüli.ch'schcn Güte gelegen, Lehen von Brabant; hierauf Nidcr-kcn und Dürcn.
In höchst verdrießliche Handel verwickelte sich Heinrich,kur-z darauf nachdem er an dem berüchtigten, von uns früherbc fchricbencn Socster-Kricgc, und zwar als Bundesgenosse desChurfürsten Dictcrich, wider Clcvc, Theil genommen, mit demC hursiiftc Trier oder vielmehr dem Erzbischof, Jakob vonE)irk, hauptsachlich über Lchcnsachcn. Dieser Prälat war wegenseines Geizes sowohl, als wegen seiner Ranke, den Trierernselbst und seinen Nachbarn gleich sehr verhaßt. Den Nassauernsuchte er beständig anzuhaben, was er vermochte. ObgleichHwinrich früher bei ihm ein Amt als Rath bekleidet hatte, sobelohnte er doch seine Dienste schlecht und im I. gcric-tljcn sie wiederholt ") in sehr heftige Berührungen. Der Grafkündigte alle Lehen ihm auf, die er vor Trier seither getragenund warf dem Erzbischofc Hinterlist vor. Jakob von Sirkforderte dagegen nicht weniger als Nentcrshauscn und Nuwcrn,einen Theil an Dausenau, als trierischcs Eigenthum, undsodann die beiden Landesthcile selbst, als Lehen des Erzstiftcs;uberdicß beschuldigte er Nassau gewaltsamen Wesens gegenchurfürstliche Diener und geistliche Stifter. Heinrich beeilte sichmit den Grafen von Katzcncllenbogcn zur Fürsorge einen simu-lieren Vertrag abzuschließen und rief das Schicdgcricht sowohl!dcr übrigen drei rheinischen Churfürsten, als anderer fürstlichenHäuser an. Die Tagfahrt zu Andcrnach schloß sich ohne Er-gebniß ; der Erzbischof, welcher auf der Triftigkeit seiner Rechts-gründc, wie es schien, wenig vertraute, wendete nun geistlicheWaffen wider den Gegner an, welchem er wüthenden Haß
O Der erste Streit war im I. t«t> (vermuthlich über dasWein-Lehen zu Covern) entstanden, jedoch wieder beigelegtf worden.