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gegen seine Person und gegen Limburg vorwarf. Ueber denGrafen als Kirchcnräubcr, kam der Bann, über seine Landedas Interdikt. Aber Heinrich erinnerte sich, wie bei frühernähnlichen Anlässen seine Vorfahren durch wüthigen Widerstandsolch' priesterlichcr Anmaßung siegreich getrotzt; er stärkte sichdurch ein Bündniß mit befreundeten oder verwandten Grafenund Edlen, seinem Feinde aber spielte er, als ein guter Feldherr,den Krieg in's eigene Land. Er bestimmte nemlich eine Par-tei im Domkapitel selbst, durch Abgeordnete in Rom auf dieAbsetzung Sirk's, als eines Rechtsverletzers und Unwürdigen,zu dringen. Alle Anstalten hiefür wurden bestens getroffen undHeinrich übernahm es, den kritischen Auftrag in Person zubesorgen. Verkleidet als Pilgrim ging er nach Italien; aberer verschwand plötzlich daselbst, ohne daß man jemals wiedereine Spnr von ihm erhalten. Ob es nachgeschickte Dolchedes Erzbischofs, ob es der „Stylus Rumcmus" z» seinen Gunstenangewendet, ob welsche Räuber nach Landcssittc, oder irgendeine Erkältung es gewesen, was ihn dahingerafft, bleibt nnaus-gcmittelt. Der Erzbischof suchte natürlich ein Gottesgericht zufolgern; auch geHorte es nachmals zum guten Tone bei denMenschen Geschichtschreibern, den Grafen, als das Haupteiner Verschwörung wider Sirk, für dessen Unschuld und dieMissethat des Nassauers, hinzustellen; gleichwohl hob das Of-si'zialat den Bann über das Land auf und verfügte sogar, daßder Leichnam des Gestorbenen, sollte er in geweihter Erde ge-funden würde, daselbst ruhen könne, fände man ihn aber inungcwcihtcr, den Geistlichen zur gehörigen Bestattung nachkatholischem Kirchcugcbrauch übergeben werden sollte. Sorettete man doch wenigstens j etzt den Anstand, nachdem früherdie Heuchelei so lange getrieben worden
Heinrich hatte aus beiden Ehen keine männlichen Spros-sen, aus der ersten blos eine Tochter, Ottilie. Diese,
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