seine Tage auf der Insel Cypcru. Aus der zweiten Ehe:Ludwig, Domherr zu Lüttich uud Probst zu Münster, durchGraf Wilhelm von Namur ermordet; Johann, Domherram St. Martinsstift zu Lüttich; Margarethe, vermahltmit Graf Heinrich von Flandern; Lucardc, vermählt erstmit Werner von Dülc, sodann mit Jean dc Sombrcf.
Der zweite Sohn Gottfrieds, Heinrich "), besaß allerWahrscheinlichkeit nach Wanden gemeinsam mit seinem Bru-der Philipp. Scinc Gemahlin war die reiche Adclaide vonFrauquemont. Diese brachte ihm St. Vite, Butgcnbachund Dacsburg zu, äußerst ergiebige und blühende Besitzun-gen. Erstere zwei lagen an der Nordgränzc des HcrzogthumsLurcmburg und bildeten eine Reihe von S1 Dörfern, dieStadt selbst und das feste Schloß St. Vite nicht eingerech-net; letztere am Flüßchcu Onr, dritthalb Stunden von Wan-den, und bestand aus etwa 56 Ortschaften.
Heinrich, obwohl von den Niederländischen Geschicht-schreibern meist mit Stillschweigen Übergängen, dennoch sicherermittelt, tritt als der letzte Sprosse des Hauses Wandenauf. Er bereitete und regelte den Ehevertrag seiner SchwesterAdclaide, welcher im zweiten Bande unseres Werkes ge-dacht worden, mit Graf Otto II. von Nassau-Dillenburg; ihmhatte mau auch den Erwerb der Baronie Nuwerburg (nach-mals mit Tricr'schcn Stadtrechtcn ausgesteuert) zu danken.Mit seinem Hinscheiden °-"-°) kam die berühmte Grafschaft andas Haus Nassau. Die ältere Schwester hieß Marie; siereichte Graf Simon von Sponheim die Hand. Dieser warnatürlicherweise der nächst berechtigte Erbe; allein da seinSohn Walram noch vor ihm mit Tod abgegangen und auchdie Tochter Elisabeth, Herzog Ruprecht Pipans von BestemWittwe, kinderlos gestorben war, so konnte nichts mehr den
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