PhilippsI. Nachfolger war GottfriedII. sein Sohn'"').Er verschmähte jedoch das väterliche Erbland über den müt-terlichen Besitzungen im schonen Brabant. Daselbst verlebteer seine meisten Tage, half den Hof des ritterlichen Johann zierenund seine Schlachten schlagen. Er glänzte bei Wöhringcn unterden Tapfersten, und vermittelte den Mechelncr Zwist. Nach-dem er Nicmvcnhovcn an Guido von Flandern verkauft undin Lucarden de Ligny die zweite Frau gcchlicht (die erste warAdelaidc d'Audcnarde gewesen), starb er, Vater c-ncr blühen-den Reihe von Kindern ^-'). Die aus erster Ehe hießen:Philipp, vermählt mit Mir von Arcmbcrg, jedoch ohneErben verstorben ; Heinrich, der Nachfolger inVianden;Gottfried, vermählt mit Marien von Namnr, er beschloß
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mit Marien von Pcrwys und Grimbcrgcn vermählt;dadurch kamen diese Herrschaften an das Haus Wanden.Erstere lag in der Grafschaft Mecheln, letztere, von ausgedehn-terem Umfange und nachmals durch das flandrische Nicu-wenhovcn in Flandern verstärkt, in Südbrabant. Marie hatteihm vier Kinder geboren: Heinrich, in jungen Jahren be-reits gestorben, Gottfried, Margarethe, mit Arnold vonLooz und Chiny vermählt; sodann Philipp, mit einemMerthcil der väterlichen Grafschaft abgefertigt. Seine Gat-tin war Sophie von Escornair, welche ihm eine ansehnlicheErbschaft zur Mitgift brachte. Ihr Sohn, Philipp, starbkinderlos; ihre Tochter Marie dagegen reichte Enguerrand dcCouep, dem berühmten und furchtbaren Heerführer der Ar-magnakcn, jenem gräuclhaften Vcrwüster mehr als eines eu-ropäischen Landes, die Hand. Diesem Ehcbunde verdanktdas Geschlecht der Bcthünc sein Entstehen; der Titel vonWanden ward in den Urkunden beibehalten.