Druckschrift 
3 (1833)
Entstehung
Seite
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citeln Wcltspiels müde, und entschlossn,, für ein edleres Zielzu streikn? und zu sterben, trat er plötzlich") alle srinc Bc-sitzthümer an den z?veitältesien Sohn Philipp (der ältere,Friedrich, war vor ihm gestorben) ab und zog nach dem ge-lobten Lande, woselbst er spurlos verschwunden ist. Noch zweiSohne, Heinrich und Peter, beide in hohen Kirchenwürdcn,und zwei Tochter, Richarde und Jolanthe, jene mitGraf Wolfgang zu Salm vermählt, diese Acbtissin zu Ma-rienthal, bliebe,? aus einer glücklichen Ehe zurück,

Philipps Leben und Treiben war ganz im Geiste derFamilie, welcher Ruhe und Verborgenheit unerträglich schie-nen. Fast ununterbrochen verwickelte er sich in Fehden undHandel verschiedener Art, Der Streit mit Motz, welches amGrafen von Luxemburg einen mächtigen Helfer fand, kosteteihm sein Stammschloß Vianden. Er mußte demnach harteBedingungen sich gefallen lassen. Der Friede währte gleich-wohl nur kurze Zeit. Sein eigener Neffe, Heinrich (Sohndes ältesten Bruders Friedrich), überfiel ihn gewaltsam, alsdenjenigen, der ihm sein Erbthcil, Recht und Billigkeit zu-wider, verweigerte; auf der Schoncck wurde er sogar gefan-gen gesetzt und sowohl er als seine Brüder sahen vergebenssich nach Hülfe in der Nahe und Ferne um. Nur unter derBedingung bot Graf Heinrich ^von Luxemburg seine Diensteals Vermittler oder Verbündeter an, daß Philipp Vian-den als Lehen aus seinen Händen nehme. Der junge Hein-rich wartete die Ankunft der Schaaren Luxemburgs nicht ab,sondern verglich sich mit dem Ohme, nahm Schoncck und dieVogtci über Prüm als Erbantheil und ließ sich von GrafHeinrich darüber belehnen. Philipp selbst erfüllte erst demNachfolger desselben die beschworenc Zusage und empfing dieLehen aus Luxemburgischer Hand""). Er war schon früher

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