nach, den Tod auf dcr berühmten Kreuzfahrt, welche so vieleprciswcrthc Degen und den preiswertesten von allen, denedlen Barbarossa selbst, dahingerafft.
Sowohl Gerhard II. als Heinrich III., seine beidenSohne traten in seine Fußtapfen. Auch mit ihnen war desKaisers Gunst noch während der Lcbzcit des Vaters, und na-mentlich besaß Heinrich das ganz besondere Vertrauen dessel-ben. Man glaubt, daß er mit bei der gefährlichen Sendungan Kaiser Jsaak den Engel, im Jahre 1188 gewesen, welcherin dcr Geschichte Ruprechts von Nassau ausführlicher erwähntworden ist und daß er alle Beschwerden, welche der Griechenbrutale Hinterlist über die Abgeordneten kommen ließ, ge-theilt habe. Nicht minder begünstigte Friedrich II. Gerharden;er befand sich fast immer in dem kaiserlichen Gefolge und wardmit bedeutenden Aufträgen beehrt. Als im Jahr 1221, ge-naue Aufsicht über die Gesinnungen und Schritte des juugcnKonig Heinrichs in Tcutschland, während der Abwesenheit desVaters in Italien nöthig schien, gehörte er ebenfalls zu denPersonen, welchen man dieses schwierige Geschäft auftrug.
Sein und seines Sohnes Namen verwirren oft durch dieUnsicherheit, welcher von Beiden gemeint sey, in den Urkun-den. Derselbe Fall tritt ein bei dcr Gemahlin, einer Gräsinvon Eppstein, und einer andern Dame, Mcchthilde, welchebeide bald als Mutter, bald als Tochter erscheinen.
Gerhard III. setzte das Geschlecht dcr eigentlichenDictzischcn Linie fort; dcr Weilnau'schen Stifterwurde ein ein anderer Gerhard, Heinrichs III. Sohn. Die-ser und sein jüngerer Bruder Heinrich kamen durch eine Hei-rat!) ihrer Schwester Mathilde in Verbindung mit den Herrenzu Gleibcrg und Mcerenberg; durch eine andere ihrer jüngcrnSchwester Agnes mit Gerhard III. ward das Band zwischenden beiden Linien enger geschlossen.