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3 (1833)
Entstehung
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Noch kommen in den Ieitbüchern drei andere Grafenvor, welche in diese Periode'-') fallen; allein ihre Einschaltungin den bisher angenommenen Gcschlcchtsrcihcn hält schwer.Der erste, Vcrthold erscheint in K. Heinrichs Gefolge zuWorms; der zweite, Dicthcr, bei dermehrangcführtcn Kreuz-fahrt; der dritte, Philipp, als Probst an St. Barthvlomä-stist zu Frankfurt am Main.

Die vorhandenen Nachrichten über die meisten Mitgliederder ältern Linie entbehren alles historischen Reizes und be-schränken sich meist auf urkundliche Verrichtungen, welche blosfür die Rechtsgcschichrc der Nassan'schcn Lande Werth haben.Es scheint, daß zwischen Gerhard III. und seinen VetternGerhard I. und Heinrich IV. oder I. von der jungem Linieeine Theilung gewisser Güter stattgefunden, da dieselben denNamen von Wcilnau und ein besonderes Wappen annahmen,jener dagegen Namen und Wappen des Geschlechts in deralten Form beibehielt. Die Stiftung des Zisicrzicnserklostcrs zuThron im Amte Wchrhcim, der Verkauf von Gütern zu Wi-cker an Solms, ferner die Austragung von Reichs - Lchcngü-tern zu Niedcrhayn, mit Bewilligung K. Wilhelms von Hollandund von Allodialgütcrn zu Lauken an dasselbe gehören zu demMerkwürdigsten, was von dem Grafen verzeichnet wordenAllenfalls kommen noch der Erbstreit mit Jsenburg über die Be-festigung von Villmar und die Ansprüche Sifrieds von Runkcl,welcher Ort bisher zur Grafschaft Dictz gerechnet worden, zuerwähnen, serner die Uebernahme der Schirmvogtci über dasKloster Maricnstadt bci Hachcnburg, so wie der unter Vermitt-lung verschiedener Fürsten, Grafen und Herren geschlosseneVergleich hinsichtlich der künftigen Verhältnisse der Burg- und

") Von 1I9S —1222.

**) Wer Lust bezeigt, über die Namen -- Verwechslungen der ver-schiedenen Gerharde beider Linien näher sich zu unterrichten,mag Wcnk und Arnoldi darüber nachschlagen.