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werden, inmaaßen ick) dann zugleich dieses und vbigeS meinen lieben Töchtern Kouora-Hill inltitutiollis titulv beschieden haben will«
10) WaS diesemnächst meine herzliebe Frau, Fr. Magdalene Friesen anlangt, soordne ich und ist mein Wille, daß selbige jährlich zu ihrem Unterhalt und zwar zuersta clato meines seeligen Abschiedes an übers Jahr an baaren Eelde Vierhundert Rthlr.und weiter so lang sie leben, und ihren Wittwen Bestand nicht verrücken wird, undzwar von den Söhnen erster Ehe 200 Rthlr. und von den Söhnen ster Ehe 200 Nthlr.ihren Aufenthalt, Wohnung und Verbleibens aber bey ihren leiblichen Sühnen haben,diese hingegen, da einer oder beyde dermahlcins Heyrathen, und sie, meine Frau, nichtlänger bey ihnen zu verbleiben Belieben tragen würde, ein eigenes Apartement für siezu machen schuldig seyn sollen. Ueberdieß schenke ich meiner herzlichen Frauen meinebeste Chaise nebst den darzu gehörigen Pferdegeschirr, wie imgleichen was ich ihr beymeinen Lebzeiten an Juwelen und sonst all schon verehret, welches alles sie behaltenund nichts davon heraus zu geben schuldig seyn soll. Endlich und zum
11) will ich meine Söhne heyder Ehen vaterlich erinnert haben, daß da sie hin-künftig nach Gottes Vorsehung zur Heyrath schreiten und durch Gottes Schickung etwaneine ansehnliche reiche Heyrath thun würden, sie sich jawohl vorsehen, daß der FrauenGelder nicht in die Güter kommen, vielmehr sorgfältig dahin bedacht seyn, daß derenGelder anders wohin an sichere Ortcr auf jährliche Zinsen belegt werde, damit bey et-wanigen Absterben ohne Kinder die FrauenS ihre Illam daselbst, wo sie belegt, wiederfinden können, und die Güter widrigenfalls durch Zurücknehmung des Eingebrachtenund der Gegenvermächtnüß nicht beschweret, zerrissen und herunter gebracht werden, undhabe ich umb so desto mehr Ursache, meine Söhne hierunter väterlich zu verwarnen,alldieweilen ich nicht nur bey anderen vornehmen adelichen Familien erlebet und erfah-ren, besondern es hat auch unsere eigene teutsche Familie der Behren dieß lamm erlit-ten, und würde es noch härter empfunden haben und fast aufs euserste dadurch ruinirtworden seyn, wofern selbige nicht durch sonderliche Gnade des allmächtigen Gottes, wo-für Ihme billig herzlich zu danken, wieder empor gekommen wäre.
Zum Beschluß will ich meinen lieben Kindern allen väterlichen Seegen von Gottherzlich an- und väterlich gewünschet haben, daß der allerhöchste Gott sie allerseits vonvbenherab reichlich secgnen, sie, insonderheit meine Söhne, wachsen und vermehren, undbey der rechten Er- und Bekänntniß feines allein jeclig machenden Worts und Tvangelllbis an ihr letztes Ende gnädiglich und aus lautes Barmherzigkeit umb feines lieben
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