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Fürst und
unverzüglich mittels Kabinetsschreibens und Parolebefels.Man riet mir, dem Fürsten persönlich meine Aufwartung zumachen und ihm die Immatrikulation in die Fürstenklasseselbst zu übergeben, was mir one Zweifel eine gnädigsteEinladung zur fürstlichen Tafel zugezogen hätte. Ich unter-ließ es aber, weil es nicht gebraüchlich sei, auf Paradebe-befele hin zu immatrikuliren und es Sache des Fürstenwäre, sich ein förmliches Fürstendiplom ausfertigen zu lassen,überdem alle Freunde und Anhänger des Ministers in Er-wartung standen, die Dankbarkeit des Königs würde inden nächsten Tagen eine gleiche Standeserhöhung für seinenältesten Diener Montgelas nachholen. Der König schiendieß allerdings gewünscht, aber es wegen der wolbekanntenAbneigung des österreichischen Cabinets nicht mer gewagtzu haben. Der Fürst Wrede aber glaubte ein besonderesDiplom, bei welchem überdem große Taxen im Hinter-halt lauerten, nicht nötig zu haben, wovon er erst im Jare181S die Notwendigkeit einsah.
„Mittlerweile forderte auch der Minister das Reichs-Heroldenamt auf zum Gutachten, was dem Fürsten für einTitel gebäre. Dasselbe antwortete:
„Es werde hier überhaupt ein eigentliches Fürsten-diplom vermißt, welches gewönliH das beizulegende Prädikatbesonders regulire. In Ermanglung dessen könne man nichtfür den altfürstlichen Titel Durchlaucht, höchstens nachdeutschem Reichsgebrauch für durchlauchtighochgeborenvielleicht gar nur hochgeborner Fürst stimmen.
„Nemc man hingegen den Gebrauch der kaiserlichenKanzlei gegen die nicht reichsständischen Fürsten in Italienund des französischen Reiches au, so finde selbst bei den