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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Herzog Heinrich's Vervemung,

wenn er nicht als missetätiger Mensch dazu gefürt werdeund sein Hals und sein Lehen, das er vom heiligen Reicheempfangen hat, dem heiligen Reiche und dem Könige ver-fallen ist, und habe dem obgena nnten Heinrich, der sich schrei-bet Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern von Rech-tes wegen verurteilt als achtlos, rechtlos, friedlos, erlös,sicherlos, missetätig, vempflichtig, liebelos und daß man mitihm verfaren mag, wie mit einem andern missetätigen, ver-neinten Manne und ihn noch trefflicher und lästerlicher be-handeln soll nach den Gesezen des Rechtes, weil je höherder Stand um so viel tiefer ist und schwerer der Fall; under soll ferner für unwürdig gehalten werden und kein Fürstsein noch heißen, noch Gericht noch Recht besizen. Und wirobengenannten Freigrafen gebieten allen Königen und Für-sten, Edlen, Rittern, Knechten und allen denen, die zu demReiche gehören und angesessen und Freischöppen sind undgemeiniglich allen Freischöppen in der heiligen Acht bei irerTreue und iren Eiden, die sie dem heiligen Reiche und derheimlichen Acht geleistet haben, daß sie dazu helfen und be-ständig dazu sind mit aller Macht, nach allem irem Ver-mögen, und daß sie das nicht lassen um Verwandtschaft,Schwägerschaft, um Liebe und Leid, um Gold und Silber,um Angst, Leben oder Gut, daß über den vorgenann-ten Heinrich, der sich Pfalzgraf bei Rhein und Herzogin Bayern schreibt, über seinen Leib und sein Gut gerich-tet werde und correctio geschehe, wie es heiligen Reichsund heimlicher Acht Recht ist, und auch dazu helfenund beiständig sind, daß Kaspar Torringer, seine ehe-liche Hausfrau und ire Erben wieder eingesezt werden inir Erbe unverzüglich und one iren Schaden oder Hinder-uiß und daß dafür Ersaz und Buße geschehen, wie zum