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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Hau« Törring.

Als Dienstzeichen trug er nicht ein Posthorn, sonderneine Trompete an schwarzgelber Schnur über Schulter.

Die Beine endlich stacken in schwarzledernen Hosen undKanonenstiefeln.

In dieser Uniform saß der taxis'sche Schwager auf demBocke von Postwagen, zu deren Jnwonern verschiedene Malein seinen Studienjaren auch der Antiguarius gehörte.

Seit mer als einem Jarzehent soll diese reichsmäßigeUniform verschwunden sein und der taxis'sche Postillon denunvermeidlichen Waffenrock und zwar dunkelblaugrau mitschwarzen Aufschlägen tragen. Hinweg also ist auch diese Erin-nerung an die schöne alte Zeit der Reichspostillone inSchwarz und Gelb!

33) Graf Von Törring. Dieß stattliche altbayerischeTurnierer geschlecht ist in zwei Linien erblich-reichsrätlich imKönigreich, nemlich

Graf von rring - S eefeld,

L. Graf von Törrin g-J ettenba ch (früer T.-Minucc i).

Eine im Jare 1860 mit Graf Maximilian im Manns-stamme erloschene Linie Törring-Guttenzell, derenHaupt das Prädikat Erlaucht zukam, war gleichfalls reichs-rätlich in Bayern. Ire Besizungen fielen an T.-Seefeldund kamen in neuester Zeit in Folge eines Arrangementsmit den Gläubigern dieser Linie zum größten Teile an dieunter R genannte Linie Minne ei, was deren Eintritt indie I. Kammer nach sich zog. Graf Clemens von Tör-ring-Minucci, Hauptmann fi i. s. sgeb. 1826) wurdenemlich unter'm 17. April 1866 zum erblichen Reichsraternannt. Seine Mutter Franziska 1850) war die leztedes vor etwa anderthalb Jarbunderten nach Bayern gekom-