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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Der Papst fliet in die EnzelSburg.

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der Schweiß ausgieng, als ob man ihn mit Wasser begos-sen hält'. Paulus Ivo ins, Bischof zu Nuceria, der selbstgegenwärtig war, schreibt: Papst Clement hat in dieserStund' seine Götter vergebens angernst, er lief davon überdie zwiefachen Mauern und hat durch die Fenster gesehen,wie die Römer in der Flucht von den Feinden zu Tod ge-schlagen und erstochen worden. — Äovius ist dem Cle-ment auf dem Fuß nachgeeilet, hat ihm das lange Kleid,daß er desto besser laufen mochte, in den Händen nachge-tragen, seinen braunen Mantel über ihn geworfen und ihmseinen Hut aufgesezt, damit er auf der offenen hölzernenBrücke, die in die Engelsburg fürt, nicht erkannt noch er-schossen würde."

Bon 200 Schweizern sind nur 40 mit in die Engels-burg entronnen, alle übrigen, darunter ir Hauptmann MarxRösch von Zürich find teils in der Kirche teils auf demGang und der Brücke erstochen und erschlagen worden, jaso groß war die Eile und Flucht der Päpstlichen und so ra-send die Verfolgung, daß einige Spanier noch in die Engels-burg mit eindrangen und nur mit verzweifelter Kraft dasTor von innen geschlossen werden konnte. —

Acht Tage lang dauerte das Morden in den Straßen,so daß die Leichen von Menschen und Rossen zu Tausendenherumlagen. Niemand kümmerte sich um dieselben, bis dieFaülniß in kürzer Zeit den Aufenthalt in manchen Stadt-teilen unmöglich machte und Pest und Krankheiten erzengte.Ueber alles dieß plünderte und brandschazte das kaiserlicheHeer acht Tage lang, und Wärend dieser Zeit war derJammer und die Verwirrung innerhalb der Haüser fastgrößer als das Elend auf den Straßen.. Die Knechte warenhungrig im waren Sinne des Wortes und suchten sich für

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