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Ende des Zweiges der
Major, den Landgerichtsdiener aber zum Hauptmann derLandwehr ernannte, um bei dem formirten Generalstabe der-selben in München zu arbeiten. Der Herr Graf erhieltüberdieß das Kreuz des Civilverdienst-Ordens, der einzigeLandrichter, dem eine solche Auszeichnung bisher widerfahrenwar. Vergeblich war im Lauf des ganzen Krieges demSchreiber alles Schreien und Wehklagen. Als aber mit demFrieden der Herr Graf wieder außer Thätigkeit kam und sichnoch mehrere schwere Klagen gegen ihn erhoben, so konnteendlich der Anfang einer Untersuchung nicht mehr aufgehaltenwerden, welche der Landrichter Pölzel in Landshut zu führen,und die den richterlichen Spruch zur Folge hatte, daß derHerr Graf als Major zu kassiren und auf die Festung zusetzen sei. Als aber das Urtheil zur Bestätigung vorgelegtwurde, war man darüber so erzürnt, daß man es uuvollzogenließ und lieber dem fatalen Schreiber, der durchaus nichtschweigen wollte, zu Tölz ein Brauhaus schenkte, das wohlseine 40,000 Gulden Werth sein soll."
Im September 1827 trat dieser Max, „nachdem er(wie die „Chronik von Brannenburg" schreibt) seinem Va-terlande im Civil- und Militärstande viele Jare gedienthatte, nach meieren schweren Krankheiten" als Majorats-Vertreter die Güter der Linie Hohenaschau an. In einerArt von Todesangst hatte er sich 1834 einen eigenen Leib-arzt bestellt, dem er im Schloß Brannenburg eine schöneWonung Herrichten ließ, und der immer Wärend um ihnsein mußte. Es verstet sich vou selbst, daß er viele frommeStiftungen an Gottesdiensten zur Kirche machte. Er mußteaber nichtsdestoweniger am 14. August 1841 sterben, warjedoch nahe an 70 Jare alt geworden.