Ponickau.
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Geld um Mitternacht draußen auf dem Felde ab, wo es imhöchsten Geheim mit Schleifen abgeholt und der Fuhrmannsogleich zurückgeschickt wurde. Denn der Fürst hatte seineguten Gründe, den lauernden Feind seine erhaltene Verstärk-ung nicht merken zu lassen."
Es erübrigt noch zum Schlüsse anzufüren, daß es GrasKarl Theodor Heinrich v. Pappenheim (geb. 1771 und1859 verstorben) war, welcher als der lezte Erbmarschallden lezten deutschen Kaiser, Franz II., i. I. 1792bei der lezten Krönung zu Frankfurt mit der leztenSchüssel voll Hafer bediente. —
25) Freiherr von Ponickau zu Osterb erg, Uradelaus Meissen. Das Stammhaus lag bei Hain. In Sachsenund Preußen ist die Familie ziemlich zalreich; der bayerischeZweig ist mit dem Vater des jezigen Reichsrates Juliusv. P., dessen Vater in Ulm angesessen gewesen, eingewandert.Das Fideikommiß Osterberg liegt bei Jllertisfen inSchwaben. Von Bayern wurde dieser Linie unterm 20. Sept.1815 der Freiherrntitel zuerkannt. Hopferau im GerichtFüssen und St. Mang ebenda gehörten früer auch diesenv. P. Der Schild des Geschlechtes ist einfach und schön,wie die meisten alten Wappen. Er ist von Rot und Silbergespalten und dreimal geteilt, jeder der 8 Pläze in verwech-selter Farbe.
Zu den Zeiten des Reichsvikariates i. I. 1745 wurdeein Karl Friedrich Freiherr von Ponickau von Kurbayernals Reichsverweser in den Reichs-Grafenstand erhoben,laut einer handschriftlichen spezifizirten Liste „derer jenigenVioariats Standts-Erhöchnngen und würcklich ausgeferttigterTnadens-Oiplomatsn, für welche nicht nur keine Chur-sürstliche Taxa, sondern auch keine Jura daiKZöllarias-
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