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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Ritterschlag.

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in der Hauptsache ganz dieselben, womit der gemeinste Mönchin jedem Bettelkloster eingekleidet wird. Am possirlichstenwar es, als eine Bischofsmütze im lieblichsten Nasentoneund lateinisch zur Orgel hinauf intonirte, ob sie da obennun wirklich den Körsnismmnm Dominum, DominumDsoxoläum wollten iu rsg-om suum Kaders, worauf derbejahende Chorregent gewaltig mit dem Kopfe schüttelte,seinen Fidelbogen greulich auf und nieder schwenkte, dieChorjungfern und Singknaben aber im höchsten Diskantherunter riefen: tiut! kiat! trat! Sowie also von Seitendieser kleinen Herrschaft nichts mehr entgegenzustehen schien,ging's nun mit der Krone eilends ans das kaiserliche Haupt,vom Empor aber mit Heerpauken und Trompeten donnerndherab: Haderipump! Haderipump! Pump! Pump! Es hättewenig gefehlt, so wäre mir, ohne zu wissen wie, die erstekaiserliche Gnade widerfahren. Um Alles noch gemächlichermit anzuschauen, stieg ich auf etlichen Latten auf einen Platzin der Kirche, der bei weitem minder stark besezt und ge-drängt war, bis ich dann endlich von einem Bekannten, dermir seine Glückwünsche bringen wollte, erfuhr, daß diesesdie Bühne für diejenigen sei, welche der Kaiser zu Ritternschlagen wollte; ich machte mich also mit einem Sprungüber die bevorgestandene Ritterschaft wieder hinweg.

Nachdem nun dem Kaiser ans einem kahlen Throne,der aussah wie eine Hennensteige von den Bischöfen dieGlückwünsche und Huldigungen unter allen möglichen Artenvon Knie- und Buckelbeugungen abgestattet und durch diebis unter seine Nase geschwungenen Rauchfässer ein Wolken-himmel um ihn her gebildet war, wurden die Candidatenzum Ritterschlag und unter diesen zuerst und namentlich einim theatralischen Costüm schon bereitstehender Dalberg auf-