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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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96 Herkunft der Hohenlohe.

von Hohenlohe gibt. Nur „Seckendorfs die meresten"behaupten iren seit Jarhunderten innegehabten ersten Plazin dieser Bezieung bis zur Stunde, denn sie übertreffen anZal der Sprossen nicht nur weitaus die Herren von Hohen-lohe sondern vielleicht jedes Geschlecht des deutschen Adels;irer, der Seckendorffe, sind z. Z. nicht weniger als 128.Möge zur Ere und zum Gedeien dieser Haüser der SegenGottes mit dem entsprechenden Segen an irdischen Güternverbunden sein, um iren fürstlichen und adeligen Standauch fürstlich und edelmännisch in der Welt vertreten zukönnen! Die V .Hohenlohe sind ein fränkisches H erren-Geschlecht; das Stammhaus Hohlach oder Holloch liegtoder lag unweit der Stadt Uffenheim in Mittelfranken.1630 war es schon in anderen Händen und kam von einerWittwe Fürbringcr (rotenburgischen Patriziats) durchKauf im selben Jare an die Markgräfin von Brand en-burg-Ansbach. (M. Fr. 1833.) Im Jare 1840 ge-hörte dasselbe (nach Siebert) den Herren von Würzburg.Nach andern Forschungen soll das Geschlecht schon im XII.Jarhundert unter dem Namen von Weikartsheim (Wi-chardisheim bei Mergentheim) bestanden und sich zu Endedieses Jarhunderts in zwei Zweige gespalten haben, vondenen einer auf W. geblieben, der andere die Burg Ho-loch bei Uffenheim erbaut und sich darnach genannt habensoll. Neuerlich wurde von H. Baur (in der Zeitschrift fürdas wirtemb. Franken 1866) sogar ein schüchterner Versuchgemacht, die Vermutung aufzustellen, daß es vor dem nochblüenden Geschlechte Weikersheim-Hohenlohe schon eine weitältere Herrenfamilie v. Hohenlohe gegeben habe, unddaß die Weikersheim von diesen Güter und Namen ge-erbt hätten, ja es wird sogar angedeutet, daß die jezigen