und sein Ursprung.
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seinen Bruder Rudolf erreichte, welcher „wegen betrügerischenSchuldemnachens" im Januar 1366 zu Wien vor Gerichtstand und durch richterliches Urteil neben anderem auch seinesAdels verlurstig erkannt wurde. Außer den erwänten 8Nachkommen fürt der gothaische Almanach noch 5 Grafenund 4 Gräfinnen (darunter eine Franziskaner-Nonne) vonFugger-Glött auf.
0. Graf Fugger von Kirch Heim-Hoheneck, Er-laucht (Antonianische Linie), deren Haupt und Einzigergegenwärtig Graf Philipp, geb. 1820, k. bayer. Majorü I. s. (1866), noch unvermält ist.
O. Fürst Fugger-Babenhausen, Durchlaucht(Jacobs-Linie). Das Haupt dieser vom lezten deutschenKaiser Franz II. am 1. Aug. 1803 nach dem Rechte derErstgeburt gefürsteten Linie, und zur Zeit noch one Erbenist der 1827 geborne Fürst Leopold zu Babenhausen,Herr zu Boos, Pleß, Wald, Wellenbnrg und Markt-Biber-bach, alles in Schwaben gelegen. Er ist seit 1857 miteiner Gräsin von Gatterburg, österr. Adels, vermält.
Nach diesen Personal-Nachrichten aus der Gegenwartwill der Antignarius das Wissenswerteste aus der Geschichtedieses edlen Hauses zu erzäsen nicht unterlassen.
„Unter den augsburgischen und überhauptreichsstädtischen Geschlechtern" — sagt der trefflichePaul v. Stetten in seiner Geschichte der augsburgischenPatrizier — „hat wohl keines größeres Aufsehen inder Welt verursacht, als dieses", nemlich das fuggerische,und, fügt der Antiquarius hinzu, hat wol keines mit er-barerem Stolze seinen bürgerlichen Ursprung so voraller Welt anerkannt als eben dieses. Hans Fugger, derkleine Weber im Dorfe Graben auf dem Lechfeld, hatte