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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 1 (1867) Der große Adel
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Das schönste Ehepaar.

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der Ausübung der erblichen Reichsratschaft aussehe, mag sichder Leser unschwer entziffern.

Als Graf Hugo 23 Jare alt i. I. 1843 mit der21järigen Prinzessin KMwPine ^Hochzeit hielt, war dieöffentliche Stimme geneigt beide für das schönste Ehepaarin der Residenzstadt zu erklären. Der Antiguarius erin-nert sich der Persönlichkeit des Herrn Grafen als ser ein-nemend, von männlicher Schönheit und von nachamenswer-ter Artigkeit. Leute, die näere Einsicht in die Verhältnissehaben, behaupten auch, daß weniger der große Aufwand,als der Mißbrauch des ritterlichen Vertrauens, welches derGraf in Geldsachen auf Andere zu sezen pflegte, die leidigeKatastrophe herbeigefürt habe. Um auch von der erlauchtenGräfin hier ein Wort einfließen zu lassen, so galt selbei. Z. unter der Damenwelt als Vorbild einer geschmack-vollen und mit fürstlicher Pracht stets wechselnder, stetsreicher Toilette; es sei erlaubt zur Illustration der Gesag-ten eine Anekdote einzuflechten, welche erzält, daß Ire Er-laucht einst in einem großen Modelager, nach langem ver-geblichen Durchmustern der vorgelegten Stoffe, in die schmerz-vollen Worte ausgebrochen sei:Gott! wie wird einemdie Wal so schwer, wenn man schön ist!" Aus der Ehe desregierenden Herrn Grafen von Waldbott-Bassenheim,Grafen zu Buxheim und Burggrafen zu Winterrieden,Herrn zu Beuern, Standesherrn und erblichen Neichs-rates im Königreich Bayern, des deutschen Ordens Erb-ritter :c., wie der Titel desselben im gothaischen Hofkalenderpro 1866 lautet, ist 1844 ein Son Friedrich und nach17 Jaren Pause eine Tochter Maria entsprossen. DerSon hat vor wenigen Jaren noch die hiesige Hochschulebesucht, war ein hübscher, blonder, junger Herr, der nur