zur zweiten Ausgabe des ersten Bandes.
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streich auszuüben und zwar in der Art, daß ich alle nochnicht in Privathände übergegangenen Exemplare des erstenBandes des „Antiquarius" zurückfordern, die besagte Einleitungsammt dem Vorworte vernichten und durch vorliegendes er-sezen ließ. Da ich an der historischen Beschreibung derFamilien einen wesentlichen Irrtum nicht vorfand, so lagauch keine Notwendigkeit da, meine Purifieation und Ex-stinktion ans diesen anszudenen.
Einige seit Erscheinen der ersten Auflage eingetreteneAenderungen und ein paar kleinere Berichtigungen lasse ichhier anschließend folgen.
Diese Ergänzungen, dann die nengcschriebene Einleitung,rosp. kurze historische Uebcrsicht des bayerischen Adels werdeich, sowie das Vorwort zu dieser Auflage auch im zweitenBande wieder abdrucken lassen, da sie einesteils zum Ver-ständnisse und zur Geschichte des Antiquarius gehören, an-derseits ich die Abncmer der ersten Auflage des ersten Ban-des nicht nötigen will, sich dieser Zusäze und Aenderungenhalber die zweite Auflage besonders anzuschaffen.
Gleich wie aber die meisten der in der famosen „Ein-leitung" geschilderten Mißstände — Militär-Verfassung,Landwer, Gewerbszopf, Ansässigmachnng, Todesstrafe undeinige andere — durch die eben den Kammern vorgelegtenneuen und liberalen Gesezc zum Teil schon beseitigt wurden,
farung und Ucberzeugung nicht nur einerseits der poli-tisch liberalste Tiroler bei uns, in Bayern, nochals ein großer Reactionär gilt, sondern anderseitsauch unsere bayerisch-katholische Geistlichkeit in Tirolals revolutionär und vom Gifte der Aufklärung ange-steckt verschrieen ist. —