664 Wackcrbart
Wackcnbarthische Wappen ausMangel der Kenntniß vor jetzonicht beschreiben können. Es hataber solches schon früher, Gei-fert, und daraus Zedler im 42.B. 370. beschrieben. FlüchtigeSchilderungen des Gr. v. Wal-tcrbarts. 1320. I. 2 Bogen mitdem Brustbild des Gr. I. A. L.'von Wackerbart, im Holzschnitt.Lüdersens Samml.
IVackcrbaut-Salmour. Dader im vorig. Art. gedachte Ge-ueralfeldmarfchall Gr. von W.mit seiner Gemahlin CatharinaHZalbiani, einer verwittwet. Mar-gnisin von Salmour keine Kin-der erzeugt hatte, und deren inihrer ersten Ehe erzeugter SohnJoseph Anton Gabalcon an Kin-desstatt also angenommen, daßer seinen Geschlechtsnamcn ne-ben demselben führen solle, soentstand dadurch eine andere Fa-milie, die sich W. S., früherSalmour Gamaleon nannte. Gau-he, I. Th. 2013. Zedler, 62.B. 1086. Leben und Thatendes Gr. August Christoph S.Wackerbart. Eisenach, 1738. II.L. mit K.
tvach'erhagcii. Bernh. Frie-drich W., fürstlich Anhalt-dessau-ischer Obcrhofnicistcr, wurde am12ten Juli im Jahre 1734 inden Neichsadelstand, George Au-gust Christian W., preuß. Geh.Kricgsrath und Landrentmeisterin Halberstadt, am 13ten Octo-ber 1763 in den preußisch. Adel-stand erhoben.
Tvaei'orslebcn. Ein magde-burgisches Geschlecht, dcss. gleich-namiges Stammhaus ohnweitMavienborn gelegen ist, u. aus
Wadschett.
dem Wasmoth von W. im I.1341 als Burgmann zu Soni-merschenburg vorkommt. May-baum, Cbron. des Kl. Maricn-born. 77. und folg. DesselbenChronik des Kl. Maricnbcrg. 41.Adels d. und f. Alterth. II. Th.693. Zedler , 62. B. 386./ Macherziel. Diese besaßenein Gut zu Leutschach, das jetztTrautenburg heißt,, in Steyer-mark im l4ten und 16. Jahrh.Schmutz. IV. 290.
rvaoquaitt Geozellcs. DerFcldmarschall-Lieutenant ec., Jo-hann Peter Theodor v. W. G.,wurde im Jahre 1310 Freiherr,von M. E., 111.
IDadc. Ein aus Italien stam-mendes westphalischcs Geschlecht,von welchem behauptet werdenwill, daß es in Rom schon vorChristi Geburt unter dem Na-men Sura (eine Wade) bekannt,und noch im Großhcrzogth. Flo-renz florire, im 16ten Jahrhun-dert aber sich in die deutschenNiederlande begeben, und dxnNamen W. angenommen habensoll. Gauhe, II. 1230. und f.aus erhaltenen schriftlichen Nach-richten.
IVadewltz. Ein schlesischesin Merzdorf im Neißischcn seß-haftes Geschlecht. Sinap, II.1096. Zedler, 62. B. 403.
4vadl. Der fürstlich lichten-stcinische Kanzlei-Director FranzJoseph W., wurde im I. 1743in den böhmischen Adelstand er-hoben. von M. E., 482.
Tvadschell. Der HauptmannHeinrich W., wurde im Jahre1769 geadelt, von M. E., S.482.