Schenk v. Winterstaedten — Schenckius. S9Z
Weißenfcls, eine Meile v. die-ser Stadt, und kommt schon imJahre 1466 Rudolph S. vonW. vor, der letzte soll JohannHeinrich S. von W. gewesenseyn, und noch 1722 gelebt ha-den. Uebrigens sind sie eine Ne-benlinie d. S. v. Molau. Hönscoburgische Chronik, ll. Th. 124.Bon'Falkenstein, thüring. Chro-nik. kl. Bd. 1371. Gauhe, 1.1617. Zedlcr, 34. B. 1306.Siebmacher, i. Th. 161. N. 6.
Schenk v. rvinterstaedtcn.
Eine uralte adliche, jetzt freihcrr-liche Familie in Schwaben undBraunschweig, deren StammsitzW. bei Bibcrach und Ravcns-burg liegt. Daß dieses Geschl.turniermäßig gewesen, darüberstehen mehrere Zeugnisse in Lü-nigs Neichsarchiv, p. Speo. Eont.III. schon vor dem Jahre 1479?c. Bucelin führt ihren Urspr.von den Gr. von Thancm oderTruchsessen von Waldburg her,und giebt Hessv von Th. undW., der 946 verstorben, z. An-Herrn an. Gauhe, I. 1618. II.1011. und folg. Zedler, 34. B.1306 — 7. Lüdersens Samml.Estors Ahnenpr., I. Taf. 497.Sicbmacher, 1. Th. 111. N. 6.8ponor, Hist. insign. p. 664.26. Kupfert. Bon Medinq, I.Th. 744.
Schenckendorff. Eine schle-sische, theils adliche, theils frei-herrliche Familie, die von den v.Schenk, welche in der M.Bran-denburg das Erbschatzmcisteramthaben, und sich zu Dipcn mit-geschrieben, entsprossen, ».wahr-scheinlich eine andere Nebenlinie
der S. ist, als die Schenk vonSchenk, die wie oben 392. ge-dacht, ausgest. sind. Es scheintaber auch diese Familie von S.nach dem Jahre 1730 ausgestor-ben zu seyn, wenigstens sind sieuns später nicht vorgekommen.N. Lclrirmer, Ich-. 6<z rmlrili-lato gantis Heielrdrvcl, Lolren-okerxlork. 1666. 4. Sinap, II.431. und 966. Gauhe, I. 1618.und f. Zedler, 34. B. 1260.
Schenckcwald. Eine hes-sische ausgestorbenc, in der 2tenHälfte des 14ten Jahrhundertsbekannte Familie. Kuchcnbecker,^mraleot. Ilassiac. V. Th. 60.Zedler, 34. Bd. 1270. Schan-nat, Elllzut. Imlrl. p. 162. V.Meding, I. N. 746.
Schenckhcim. Ein freiherr-lichcs, wenig bekanntes, wahr-scheinlich aber altes Geschlecht.Zedler, 34. B. 1270.
Schenckhle. Der Hauptm.Franz Dominick, wurde im I.1713 geadelt, v. M. E., 436.
Schencking. Ein münsteri-sches Geschlecht, das unter diesogenannten Erbmänner gezähltwird, welche den rittcr- undstiftsmäßigen Adel lange nichtfür stiftsmaßig anerkennen woll-ten, worüber über 100 Jahr u.bis zum Jahr 1708 gestrittenwurde. Bucelin, 6orm. «aor.p. 116. Joh. von Schencking,
Dr. cls militari nodilitatis lürlz-marmorum i>Ionaster. 1676. Zed-ler, 34. B. 1271. Gauhe, 1.1520.
Schenckius von Grafen-bcrg. Zwei durch Schriften be-kannte Aerzte zu Frciburg imBreisgau, Johann und Georg,