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2 (1826) L - Z
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386 Schelhass

Schelhass. Ein thüringischesund schwäbisches Geschlecht, auswelchem die Brüder und RatheJohann Andreas und Ulr. Just.Friedrich vom Kaiser im Jahre1726 geadelt, und den 13tcnFebruar 1732 in d. Nitterstandmit dem Beinamen von Schel-lersheim erhoben w. Zedler, 34.B. 1181. N. von Lang, 621.und folg.

Schclhorn. Johann Georg,graflich stadionischcr Consulent:c.in Memmingen, erhielt d. 17tenMai im Jahre 1764 vom K.Franz 1. ein Adelsdiplom. N. v.Lang, 622.

Scheliha, Schelian, Sze?liga. Ein altes schlesisch., böh-misches und pohlnisches Geschl.,welches um das Jahr 1283 un-ter dem pohln. Fürsten Lescod. Schwarzen geadelt wurde, u.sich auch in Mähren, Böhmenund im Sachs- Gothaischcn vcnbreitet hat. Sinap, I. 809. II.964. Siebmachcr, l. Th. 74.N. 3. Gauhe, I. 1600. Zed-ler, 34. B. 1182. Von Mesding, I. N. 611.

Schell von Ehrenschild.Der Bürgermeister, Georg zuSchassburg und dessen Bruder,Johann Bartholomaus, vstreich.Unterlicutenant, wurden i. Jahre1774 mit Edler von Ehrenschildgeadelt, v. M. E., 436.

Schellart, Schcllardt. Dy-nasten, Freiherren und Grafen,welche bei den Jülich- Kölln -Klcv- und Bergischen Rittersch.aufgeschworen haben. Zedler, 34.1183. Robens, ll. 109116.Gauhe, 1. Th. 1601.

Schellenwalde.

Schellenbaner. Der Besi-tzer der Herrschaft Altenburg inStcyermark, Anton, wurde imJahre 1794 mit Edler v. Rit-ter. von M. O., 142.

Schellcicherg. Dieses alte,ursprünglich böhmische, nachherschlesische, später auch schwäbi-sche und meißnische, theils frei-herrliche, aber ausgestorbene Ge-schlecht stammt von einem Böh-men, Namens Viwoy, den dieSchwester der Libussa, Krscha,wegen seiner Mannheit u. Stärkeim Jahre 726 z. Gemahl nahm.Aus diesem Geschlechte war Bo-do von S. zwischen 12761232 Domprobst zu Merseburg.Sinap, II. Theil. 428. Zedler,34. 1188. und f. Siebmacher,I. Th. 110. N. 8. III. Th. 32. iN. 6. Wappenb. des Costnitzer IConcil. Von Meding, III. N.

723. Gauhe, I. T. 1601. II.Th. 1010. R. A. 1803. N.126. 1686. Burgermeister, vomschwäb. Rcichsadel. 386. Hart-manns Samml., die über dicscsGeschlecht sehr interessante Nach-richten hat.

Schclleildorf. Ein sehr al-tes schlcsisches Geschlecht, dasschon vom K. Conrad II. um d.Jahr 1030 in den Freiherrenst.erhoben worden, dessen gleichna-miges Stammhaus im Liegnitzi- ,sehen gelegen ist. Sinap, I. Th.810. II. Th. 429. 966. König,I. Th. 884 92. Siebmachcr,I. Th. 166. N. 6. III. Th. 66.N. 1. Von Meding, III. N.

724. Zedler, 34. B. 1190

92.

Schcllenwalde. Eine schle'fische Familie. Sinap, I. 816