Helldorff — Hcllfcid 633
lassen. Ganz unvcrmuthet wollteim Jahre 1819 der Landesherreins der Abkömmlinge dersel-ben, (d. Verfassers dieses Adelslcx.)diesen und dessen Gattin, Kraftsouveraincr landesherrlicher Machtund Gewalt sowohl, als mittelstaufhabender unerloschcncr großenEomitiv, nvbilitiren, als aberHöchstdemselbcn bekannt ward,daß d. erstem Geschl. bereits vor600 Jahren, vom K. Lothar II.schon geadelt gewesen, und letz-tere aus dem reichsfreiherrlichcnRitter-Geschlecht der von Bcrgaentsprossen, so wurde beiden un-ter dem 3ten December des ge-dachten Jahres ein ehrenvollesAdels- Ernencrnngs-Diplom aus-gefertiget, in welchem auch dasum 2. Felder im Schild, undum einen Helm auf demselben,vermehrte Wappen eingemaklt be-findlich ist. Zedlcrs großes Uni-vers. Lexik., XII. Th. S. 1212.Meine genealog. Samml.
Helldorff. Eine der ältestensächsischen Familien, davon dieeine im Preußisch, sich befind!,sreiherrliche Linie abgegangen zuseyn scheint. Konig, II. Th. S.497 — 613. Siebmacher , I. Th.S. 153. N. 11. V. Mcding,II. N. 358. Tyroff, 57. Gau-he, I. S. 616. u. f. MöllersDenkwürdig?, aus der Geschichtedes t. Adels, S. 29 —43. V.Schönberg, IV. S. 743—56.
Hellen von der. 1) Ehe-hin Moencke u. Münch genannt,ein bremisches Geschlecht, das i.Jahre 1460 schon ausgestorbenist. Mushard, S. 233. VonMeding, III. N. 322.— 2) DieBrüder Conrad, Rath bei der
ostpreußischen Regierung, u. Jo-hann, Rath bei der Negierungin Wien, wurden im Octobcr imJahre 1786 mit dem Zusätze v.und zur H. geadelt.
Heller von Hcllcrsperg.Der I). der R. und Consulentdes schwäbisch. Oestreichs, FranzAnton H., wurde im I. 1728.mit dem Zusatz von H. nobili-tirt. v. M. E., S. 315.
Hellerinaint. Volrad H.,Oberst des Garnison - Bataillonsin Eolberg, wurde den 27stenJuli 1743 geadelt. Seine En-kel, (der eine Landrath, der an-dere Hauptmann) besitzen Güterin der Gegend von Cöslin inPommern. Brüggemann, Be-schreibung des H. Pommern, I.Th. 2. Hauptst.
Hellersperg. Anton IgnatzH-, Hofkammcrsecretar, Sohn ei-nes sächsischen Obristcn, wurdevom Eh. Max. Joseph III. mitdem Namen Hellcrspcrg z. Edl.erklärt, laut Diplom vom 23stcnAugust 1745. R. von Lang,S, 376.
Hellfcld. In den altern Ur-kunden Hcllcvcld, auch Hellefcld,kommen schon im Jahre 1256in Westphalen vor, aus dein siedurch Krieg u. andere Unglücks-falle genöthigt wurden, wegzu-ziehen, und sich nach Thüringen,und besonders in das Gothaischezu begeben, wo sie ihres Adelssich aber entäußerten, ihr altesadliche Wappen aber beibehiel-ten. Dem zu Gotha gcbornenberühmten Jcnaischcn Rcchtsleh-rer, S. Wcimarischen Geh. Re-gierungsrathe , Ordinär der Ju-ristensaculfät, Beisitzer des Hof-