Gleichensee Gleisberg.
Canton i. Franken gehörig, auch^ im Weimarischen z. Theil wohn-haft. K. Karl VI. gab d. nach-gelassenen Tochter des letzten ausdein Geschlechte der von Ruß-wurm, welche an Heinrich vonGleichen verhcirathct wurde, un-term Lösten Februar 1132 dieErlaubniß, daß sich ihr MannGleichen, genannt v. Rußwurm,schreiben könne, und fügte demglcichisch. d. rußwurmische Wap-pen bei. Neues gencal. Hand-buch, 1777. S. 91. u. f. und1773. I. Th. S. 92. Nachtrag,1. Th. S. 66. Nachtr. II. Th.S. 10. Hörschelmann, genealog.Adclshist., I. Th. S. 132. M.s. a. unten Nußwurm. B. Me-ding, >l. N. 286. Bucclin, ft.lii. u. 147. Bieder-
mann, R. W. I. Nerz. R. v.Lang, Supplcm. S. 101. undfolg.
Glc'.chensoe. Eine rbcinlän-dische Familie. Salver, S. 229.
Gleichcnstcin. 1) Sonst Gyp-ncr genannt Edl. von. Eine aufdem Eichsfclde, im Gothaischen,Weimarischen , auch zum Theilin schwedischen Diensten stehendeFamilie. Das Schloß dieses Na-mens auf dem Eichsfclde scheintihr Stammhaus gewesen zu seyn.Es kam dieses nachher an dieGr. von Gleichen, die es im I.1294 an den Eh. v. Maynz mitdem ganzen Eichsfelde verkauf-ten. Ahnent. d. Joh. Fr. vonGlcichcnst., in Brückners Samml.III. Th. 7. St. zwischen S. 72.und 73. M. s. Sagiter. — 2)Die Brüder Marguard, pcnsio-nirtcr vordcröstrcichischcr Regie-rungs - und Kammerrath , und
Carl, wurden im Jahre 1808vom östreichischen Kaiser zu Frei-herren erhoben, von M. E., S.
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Glcinz, Gleinitzer zu (v.)Glcintzstettcu, Glemltz undGlcinstuettrn. Ein sehr alteSsteyermarkisches u. karnthner frci-hcrrlichcs Geschlecht, das am22sten December im Jahre 1668unter d. neuen Hcrrcnstands-Ge-schlechter in Nicderöstreich aufge-nommen wurde, das aber in d.erster» Halste des 13ten Jahr-hunderts abgegangen ist. Slein-matoAiazrli. Cerni. ft. III.56. Bartschens Wappenb. V.Hattstein, im großen Spccialre-gister, nennt d. Geschlecht Glci-nitz. Siebmacher, II. Th. S.45. Nr 3. N. Meding, II. N.286. Wißgrill, III. S. 336. u»f. Schmutz, I. S. 496.
Gleisbcrg, Gliyfterg, v.Alters Gllssderg, Glisberg,Gloiyborg. Eine uralte gräf-liche thüringische Familie, derenStammhaus auf einen: Bergeohnweit Jena lag, und dessenRuinen daselbst noch zu sehen sind.Nach deren im Jahre 1036 er-folgten Aussterben kam d. Graf-schaft an die Landgrafen vonThüringen, nicht wie Salvcr S.94. in der Not. ft. sagt, an dieGrafen Reußen im Nogtlande.Eben dieser Salver hat an a.O. ihr Wappen in Kupfer undzwar in zwei von einander rück-sichtlich d. Helme und Kleinodienetwas vcrsch. Kupf. Salvcr, S.94. V. Meding, III. N. 255.Gauhe, II. S. 369. Luca, Gra-fensaal. S. 970-^-74. N. Fal-kcnstein, thüringische Chronik. II.
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