Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. (Fürst Ludwig Friedrich II.) 797
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14. 2. Meckel, Verleih, d. kleineren Pfalzgrafenwürde (Pälatinat) für Johann Georg M.,Dr. med. u. Sachs.-Goburg. Rath. Derselbe erhielt, als F. Schwarzburg-Rudolst.Geh. Hofrath, d. d. Wien 26. 2. 1804 (Dipl.-Ausfertig. d. d. Wien 25. April1804) den R.-R. u. -A., mit Präd.: „Edler v. Löwenstern".
10. 8. Sprewitz, A. (Diplom vom 6. 10.) für Joachim Jacob S., Herz. Meckl.-Schwerin-schen Regimentsquartiermeister. W.: (Lehsten, Adel Mecklenburgs S. 257)gesp., vorn in S. auf gr. Boden eine vorwärtsgekehrte rjp-gekl. Jungfrau, injeder Hand (etwas erhoben) eine Sense haltend; das Eisen der rechten istnach unten, die Klingenspitze nach aussen, das der linken nach oben, dieKlingenspitze nach innen gekehrt, hinten in lt. ein bläulicher Querstrom.Auf d. gekr. H. wächst ein gekr. g. Löwe, ht. in d. Rt. ein Schwert, in d.Lk. 3 gekreuzte s. Pfeile. D.: b. r. (ex dipl. cop.)
18©4
18. 5. Rönscli, A. für Carl Wilhelm Gotthelf lt., F. Schwarzb. Educationsrath inZeutsch. Der Sohn des Nobil. E. v. lt. war Strafanstaltsdirector in Brieg 1845.W.: Gesp. R. B., vorn eine s.-gekl. Jungfrau, mit einem lang herab-hängenden Thränentuch in d. Lk. und bis zum Halse erhobener rt. Hand(nach Siegeln stützt sie sich auf eine ihr zur Rechten stehende Säule undhält mit der Lk. einen Stab) hinten in B. eine hinter einem Fünfberge imrt. Untereck aufgehende Sonne, darüber im linken Obereck Wolken (fehlenex sig.) und schräg rechts ein Regenbogen (vom rt. Obereck bis zur Hälftedes lk. Schildrandes reichend). Gekr. IL: wachs. Minerva, vorwärtsgek., mitHelm, Speer und ovalem Schild; ihr zugewandt sitzt auf den b. r. Helm-decken (sie!) rechts ein rother Hahn, links eine graue Eule, (ex dipl. cop.)
II. Diplome, verliehen in Folge der durch den Beitritt zum Rhein-hunde erlangten Souverainetät.
Fürstin Caroline Louise
als Obervormünderin des minorennen Fürsten Friedrich Günther.
(seit 28. 4. 1807.)
1808
29. 8. Leidenfrost, f, A. für Christiane Rosine Henriette L. (Tochter des ArztesAugust Ernst L. zu Cölleda), Verlobte des Ernst Willi, v. Sperling aufBallstaedt u. Ostramanna. W.: „der herzförmige, deutsche, in eine Spitzegezogene" Schild ist gev.; Vi: in B. eine g.-besaamte vierblättr. s. Rose,73: in G. ein nat. Sperling, mit etwas erhob. Flügeln. Gekr. H., mit b. g.Decken: 2 Bffh., beide von B. über Purpur quer geth., dazw. eine s. Rose,hier an zweiblättr. gr. Stiel, (ex dipl. cop.)
1811
25. 3. Schimpf, A. ( nicht 25. oder 20. 12. 1810) für Otto Aug. S., Fürstl. Schwarzb.-Rudolst. Hofrath, aus Neunhofen, verrn. mit einer geb. von Kospoth. DessenSöhnen wurde im Kgr. Sachsen der Adel am 21. 3. 1821 anerkannt. W.:(Tyr. S. W. VI. 92) Gev. R. B., mit s. Hz. (gr. Lorbeerkranz) s. Löwemit brenn. # Granate in d. Rt., 3 /3: nat. Uhu. Fünfperl. Krone, mit gekr.H.: d. Löwe mit ungar. Säbel in d. Rt. und der Granate in d. Lk., wachs,zw. off. Fluge, r. s. — s. b. geth. D.: b. s. Schildh.: 2 g. Greifen.Devise.: „PECTUS FACIT MOBILEM", (ex dipl. cop.)
1814
3. 10. Gerstenbergk, A. (unter diesem Namen) für Georg Friedr. Wilhelm ConradLudwig Müller, Herz. S.-Weiraar. Geh. Archivar und Reg. Rath (f 14. 2.1838 als Kauzler daselbst), Neffen und Erben des F. Schwarzb.-Rudolst.Raths und Kreisamtmannes zu Kahla: Conrad Ludwig Gerstenbergk, untergleichzeitiger Renovation des seinem Vorfahr Georg Heinr. G., Patrizier undGarnison-Capitain zu Erfurt, d. d. Wien 17. 10. 1712 verlieh, rittermäss.R.-A.-Bestät.-Diploms, mit Präd.: „von" u. Wh., über das s.Vorfahr MarkusGerstenberger zu Trackendorf (Drachendorff), jur. utr. Dr., Herz. Sachs.-Weimar. Rath und Kanzler (geb. 12. 3. 1553, verm. I. mit Anna, Tochterdes Bürgermeisters Köhler zu Altenburg, f 22. 8. 1613 zu .Dresden, nebstBrüdern Michael u. Joachim, Söhnen des Stadtrichters Jacob G. zu Büttstedt,
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